Ablauf

I. DIE REGIONALEN BÜRGERKONFERENZEN

Zum Auftakt finden im Herbst 2017 acht regionale Bürgerkonferenzen statt. Bei jeder Bürgerkonferenz diskutieren 30 Bürgerinnen und Bürger (Bürgergutachter) zwei Tage lang über die Zukunft ihrer Heimat Bayern. Die insgesamt 240 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden zufällig aus den Einwohnermelderegistern der Veranstaltungsregionen ermittelt; sie sollen die Vielfalt der bayerischen Bevölkerung bestmöglich widerspiegeln.

Karte mit Orten der regionalen Bürgerkonferenzen.

Orte sind die kreisfreien Städte Ansbach, Bamberg und Memmingen sowie die Landkreise Deggendorf, Garmisch-Partenkirchen, Neumarkt in der Oberpfalz und Rhön-Grabfeld; Kriterien für die Auswahl dieser Kommunen waren Bevölkerungszahl, Kaufkraft, geografische Lage und regionaler Charakter. Eine weitere Bürgerkonferenz findet in der Landeshauptstadt München statt.

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II. DIE DIGITALE BÜRGERKONFERENZ 

In der zweiten Phase öffnen wir die Beteiligung für alle Bayern. Gestalten Sie online mit! Ab Dezember 2017 können Sie sechs Wochen lang Vorschläge unter www.2030-deine-zukunft.bayern gewichten, kommentieren und weiterentwickeln. Melden Sie sich schon jetzt an! Wir informieren Sie, wenn es losgeht.

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III. DER BÜRGERGIPFEL 

Im Frühjahr 2018 wird das Bürgergutachten 2030. BAYERN, DEINE ZUKUNFT vollendet – beim Bürgergipfel in München. Die Bürgergutachterinnen und Bürgergutachter sowie ausgewählte Teilnehmerinnen und Teilnehmer der digitalen Phase beschließen, welche online eingebrachten Empfehlungen aufgenommen werden sollen, verabschieden das Bürgergutachten und überreichen es Ministerpräsident Horst Seehofer. Sie alle können dann das Bürgergutachten auf dieser Webseite lesen.

Im Anschluss an den Bürgergipfel prüft und entscheidet die Bayerische Staatsregierung, welche Handlungsempfehlungen sie in der laufenden Amtsperiode anstoßen und in aktive Politik umsetzen kann. Die Resultate des Bürgergutachtens fließen zudem in die Fortentwicklung der Bayerischen Nachhaltigkeitsstrategie ein. Die Bürgergutachterinnen und Bürgergutachter erhalten zum Abschluss des Verfahrens eine Stellungnahme der Staatsregierung, welche Gestaltungsaufgaben umgesetzt werden. Darüber hinaus wird den Mitgliedern des Bayerischen Landtags, den Ministerien sowie Verbänden, Kirchen und Universitäten in Bayern und allen am Prozess beteiligten Kommunen je ein gedrucktes Exemplar des Bürgergutachtens zugesandt. Somit wirken die Ideen und Handlungsempfehlungen der Bürgergutachterinnen und Bürgergutachter als wichtige Wegweiser für die Zukunft über das Jubiläumsjahr hinaus.