Mutter mit Kind auf dem Schoß an einem Tisch

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Die folgenden Vorschläge wurden von den Bürgerinnen und Bürgern auf acht
regionalen Bürgerkonferenzen erarbeitet. Sie sind die Grundlage für das Bürgergutachten und können hier von Ihnen bewertet, kommentiert und weiterentwickelt werden. Die Bayerische Staatsregierung hat keinerlei Einfluss auf die Ideen der Bürgergutachterinnen und -gutachter. Deshalb sind sie inhaltlich nicht verändert und nicht aufeinander abgestimmt.

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Bildung

Das sind die Vorschläge der Bürgergutachterinnen und Bürgergutachter:

Bildungschancen

Kostenlose Bildung einführen (365 Kommentare)

Von KiTa über Kindergarten, Schule und Studium bis zur Weiterbildung: Bildung soll kostenlos werden.

Frühzeitig erkannten Schwierigkeiten und Ungleichheiten im Schulalltag soll mit individuellen Maßnahmen entgegengewirkt werden.

Mit Stadtplanung und sozialem Wohnungsbau kann eine Stadt so entwickelt werden, dass eine heterogene Zusammensetzung in den Schulen entsteht.

Das Tragen von Schuluniformen schafft Chancengleichheit; jeder bekommt die Aufmerksamkeit, die er braucht.

Jedes Kind soll einen Kindergartenplatz und ausreichende Betreuung haben.

Bildungschancen

Anonyme Einstellungstests einführen (89 Kommentare)

Es sollen anonyme Einstellungstests für Arbeitssuchende eingeführt werden.

Bildungschancen

Bildungssteuer einführen (80 Kommentare)

Ein kleiner Teil (2 Prozent) der Mehrwertsteuer soll in eine Bildungssteuer umgelegt werden.

Ein dreimonatiges, verpflichtendes Praktikum während der Schulzeit soll Schüler sinnvoll auf die Berufswelt vorbereiten.

Es sollen finanzielle Anreize für Unternehmen geschaffen werden, die Praktikumsstellen zur Verfügung stellen.

Aus- und Weiterbildung

Zentrale Plattform für Berufsinformationen aufbauen (56 Kommentare)

Eine zentrale Plattform für Berufsinformationen soll Betriebe, Hochschulen und offene Stellen in der Region präsentieren.

Jede Abschlussklasse soll für drei Monate einen Berufsberater der Arbeitsagentur zur Seite gestellt bekommen, der aktiv den Übergang in den Beruf bzw. die entsprechende nächste Ausbildungsstufe begleitet.

Aus- und Weiterbildung

Image von Ausbildungsberufen aufwerten (79 Kommentare)

Akademische und berufliche Bildung sollen gleichwertig werden.

Aus- und Weiterbildung

Erwachsenenbildung fordern und staatlich fördern (51 Kommentare)

Steuerliche Anreize wie Bonuspunkte für Weiterbildung und eine Rückkehrgarantie für den Arbeitsplatz sollen die Bereitschaft zu lebenslangem Lernen fördern.

Aufnahmeprüfungen sind ein gerechteres Kriterium für die Aufnahme zum Studium als die Abiturnoten, die oft sehr unterschiedlich zustande kommen und auch zwischen den Bundesländern nicht vergleichbar sind.

An Hochschulen soll ein verpflichtendes Praxissemester eingeführt werden.

Die Ausbildung der Lehrer soll praxisbezogener und bundesweit vereinheitlicht werden.

Kompetenzen in Musik, Kunst und Sport stärken das Selbstbewusstsein der Schüler und senken dadurch den wahrgenommenen Leistungsdruck in den anderen Fächern.

Die 3 km-Regelung zur Festlegung der konkreten Grundschule soll gestrichen werden.

Kinder sollen länger gemeinsam unterrichtet und nicht zu früh in die verschiedenen weiterführenden Schulen aufgeteilt werden.

Dynamische Ganztagsschulen greifen mit freiwilligen und qualitativ hochwertigen Zusatzangeboten am Nachmittag die unterschiedlichen Bedürfnisse und Betreuungswünsche aller auf.

Eine Integration von Sportvereinen und Musikschulen eröffnet neue Möglichkeiten für Schüler aus allen sozialen Schichten.

Schulen

Schulzeit nicht reduzieren (33 Kommentare)

Der Schulstoff soll entzerrt und nicht noch mehr konzentriert werden.

Schulen

Schulreformen gründlich prüfen (35 Kommentare)

Vor dem In-Kraft-Treten von Schulreformen soll umsichtig geprüft werden, welche Auswirkungen die geplanten Änderungen haben.

Damit die Schule Kinder gut auf das spätere Berufsleben vorbereitet, sollen Wirtschaft und Gesellschaft in die Bildungsplanung einbezogen werden.

Kleinere Klassen ermöglichen eine individuellere Betreuung der Kinder.

Gleiche Leistung soll auch gleich benotet werden, bundesweit müssen dafür gleiche Standards gelten und gleiche Prüfungsaufgaben gestellt werden.

Der Etat für Bildung soll weiter erhöht werden und in Personal, Gebäude und Lehrmittel fließen.

Erzieher, Betreuer und Lehrer sollen besser bezahlt werden. Sämtliche Lehrer von Pflichtschulen sollen dasselbe Gehalt beziehen.

Der Austausch zwischen Lehrern und Eltern soll enger und einfacher werden.

Die Fächerstruktur soll aufgelöst werden, um ein thematisches Lernen in Modulen zu ermöglichen.

Praktische Fächer dürfen in der Schule nicht fehlen; Lerninhalte sollen lebensnah vermittelt werden.

Der Unterricht soll sich an den individuellen Interessen, Fähigkeiten und Lerngeschwindigkeiten des Kindes orientieren.

Schule soll ein Ort sein, an dem die Persönlichkeit entwickelt und ein guter Umgang miteinander eingeübt wird.

Es soll vielfältigere Sportangebote und mehr Stunden Schulsport geben, am besten jeden Tag und für jedes Kind.

Alle Schüler sollen einen eigenen Computer oder ein Schul-Tablet erhalten, den sie wie Schulbücher von der Schule ausleihen können.

Es ist wichtig, dass die Schüler Medienkompetenz entwickeln und sinnvolle Mediennutzung erlernen.

Digitale Bildung ist ein großer Bereich der Medienkompetenz; daher ist eine intensive und vor allem individuelle Begleitung durch Tutoren ein sinnvoller Lernweg.

Für jeden Schüler und jeden Lehrer soll ein Bildungs-„Avatar“ hergestellt werden.

In Bildungszentren geben erfahrene Lehrer (auch Pensionäre) ihr Wissen an Jugendliche weiter.

Durch eine neue Lernkultur in unserer Gesellschaft soll die Motivation der jungen Generation neu entfacht werden.