Besser lernen

Weg vom Lehrbuch hin zu App: Computer für jedes Kind bereitstellen

Alle Schüler sollen einen eigenen Computer oder ein Schul-Tablet erhalten, den sie wie Schulbücher von der Schule ausleihen können. mehr

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Kommentare (111)

10aFRG

04.02.2018 15:30

Als sinnvoll betrachten wir diese Idee bei Grundschulkindern nicht, dafür aber bei weiterführenden Schulen in höheren Klassen. Da diese fähig sind eine höhere Kompetenz in Sachen Verantwortung und Eigenständigkeit hervorzuweisen, ist die Bereitstellung eines Tablets bzw. Laptops stets vorteilhaft. Die Verwendung eines mobilen Gerätes für den schulischen Gebrauch kann das individualisierte Lernen im Unterricht als auch die Kreativität im Umgang mit elektronischen Werkzeugen fördern. Ebenfalls ist es eine gute Vorbereitung auf das Arbeitsleben, da heute in nahezu jedem Beruf der Computer als Kommunikationsmittel etabliert ist. Ein zukünftiges Konzept, welches Schülern von der Last des täglich Tragens der Schulmaterialien befreit, ist das Programmieren von Apps, die den entsprechenden Stoff der Bücher enthalten. Gleichzeitig können die Schüler als Ersatz für Schulhefte Programme wie Word oder OpenOffice nutzen. Von Jahr zu Jahr werden Elektrogeräte so wie Netzwerke immer wichtiger. Also wieso nicht unserer zukünftigen Generation diese Möglichkeit bieten?

Cornelia

04.02.2018 13:49

Kinder sollten nicht zu früh einen Computer bzw. Tablet zur Verfügung haben. Dazugehören tut es auf jeden Fall, aber zuerst sollten sie ordentlich lesen und schreiben können und zwar mit der Hand und nicht der Tastatur.

Reinhard

04.02.2018 11:32

Eine gesunde Mischung machts. Digitales Lernen ist wichtig für die zu nehmende Digitalisierung unser Berufswelt und unserer persönlichen Umfeld.
Aber einse ist klar: bewusstes Lesen im eigentlichen Sinne, ob Schbuch oder gute Literatur, formt Persönlichkeit und wirkt entspannend und ausgleichend.

Holly

03.02.2018 21:14

Ich kann nur aus eigener Erfahrung als Hochschuldozent sagen: der Umgang mit Computern muss Teil der Schulausbildung sein. Aber der Computer kann nicht das Gehirn ersetzen! Er ist ein Hilfsmittel, nicht mehr. Ein Mensch muss lernen Gelesenes zu verstehen und Gedanken schreiben zu können. Rechnen genauso. Ich kann nicht alles überall mit einem PC machen! Also bitte UNBEDINGT auch analog fit sein und dann digital. Oder hat schon mal jemand einen Mechaniker mit Tablet reparieren gesehen, oder eine Krankenschwester am Patienten, oder eineKindergärtnerin, oder...

Rolf

03.02.2018 18:56

Viele bunte Animationen erzeugen sehr schnell das Gefühl, etwas verstanden zu haben. Doch zu oft ist dem nicht so: Komplexe Sachverhalte zu durchdenken erfordert intellektuelle Arbeit. Was haben Sie davon, wenn Ihnen jemand auf YouTube eine Gleichung auflöst? Nur selber auf Papier lernen Sie das! Natürlich hilft es dem Lernprozess deutlich, Abstraktes zu veranschaulichen, selbstverständlich können geeignete, interaktive Animationen dabei sehr hilfreich sein. Aber mit didaktischem Konzept; die echte geistige Auseinandersetzung muss folgen, nicht verdrängt werden. So wie Digitalisierung im gegenwärtigen Hype verstanden wird, ist sie jedoch oft Unsinn, steht vertieftem Lernen sogar im Weg: Wir brauchen nicht mehr Ablenkung vom Nachdenken selbst, sondern mehr Konzentration darauf. Und vor allem: Auch das Konzentrieren selbst muss man üben!
Daher: Schüler brauchen zwar zu Hause Computer, aber Apps in der Hosentasche sollte erst eine wissenschaftliche Untersuchung der längerfristigen Folgen vorausgehen.

Nic

03.02.2018 17:55

Man sollte Apps bereitstellen, so können auch die Gelder für Bücher gespart werden und muss nicht alle paar Jahre zig Millionen für neue Bücher ausgeben. Lediglich Lizenzen erwerben. Tablets an und für sich sollten gestellt werden, allerdings sollten diese verloren gehen oder beschädigt werden, müssen sie von den Privatpersonen ersetzt werden. Auch muss man daran denken, dass somit jeder Tisch eine Steckdose benötigt, die Funktionen des Tablets beschränkt sind, ebenso die Seiten die besucht werden können.

Werner München

03.02.2018 18:13

Es geht hier um lernen.
Wir reden von 2030
Bis dahin hat die Politik dafür gesorgt, dass wir in Bayern ein Print on Demand Center haben. Wer möchte oder glaubt, kann sich Papier ausdrucken und zusenden lassen.
Der Lernerfolg ist eben mit Papier höher, weil das Gehirn in mehr Dimensionen die Informationen aufnimmt.
Eine App ist nur das Salz in der Suppe

Frage also: Wie lerne ich. Gelernt habe ich dann, wenn ich ohne Unterlagen Wissen weitergeben kann.

Wolfgang

03.02.2018 16:31

Klares JA.
Jedem Kind ein Tablet und freien Internetzugang.
Spart gewaltig Kosten, ist up to date und bringt uns sicher weg von "nur spielsüchtigen Kindern".
Deutschland/Bayern ist hier sehr rückständig.
Liegt vielleicht an der veralteten Einstellung von Politik und Behörden.