Schulen

Praktische und lebensnahe Inhalte vermitteln

Praktische Fächer dürfen in der Schule nicht fehlen; Lerninhalte sollen lebensnah vermittelt werden. mehr

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Kommentare (81)

Sven

04.02.2018 21:44

Es kann im Bildungssystem nicht darum gehen nur gut ausgebildeten Nachschub für die Wirtschaft zu produzieren. Es geht stattdessen darum Menschen in die Lage zu versetzen Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen.
Dafür muss klar werden, dass Politik nicht etwas ist, was wo anders passiert, sondern das Demokratie und Rechtsstaat davonleben, dass jede*r Einzelne das mitträgt und sich dafür einsetzt.

Wenn man junge Menschen fragt, was sie von Politik denn halten würden, hört man oft Antworten wie „Keine Ahnung, interessiert mich nicht“ oder einfach kurz „Langweilig“. Gedanken über die Folgen einer so desinteressierten Generation machen sich allem Anschein nach nur Wenige. Es ist ja nicht schlimm genug, dass viele, die wahlberechtigt sind 4 Jahre lang nicht einmal einen Funken Interesse der Politik zeigen, dann jedoch kurz vor den Bundestagswahlen zu Experten werden. Ihnen ist nicht bewusst, dass sie damit nicht nur über die Zukunft eines Landes entscheiden sondern auch über die Zukunft derer, die noch nicht mitbestimmen können. Um dagegen vorzugehen ist es wichtig, die heutigen Schüler mithilfe von lebensnahem Unterricht für Politik zu begeistern. Da bei vielen Schülerinnen und Schülern das Fach Sozialkunde ohnehin schon ziemlich beliebt ist, bietet es sich an das Fach ein klein wenig umzustrukturieren. Zusätzliche Schwerpunkte auf aktuelle Geschehen zu setzen sowie ihre Hintergründe und Zusammenhänge im Bezug auf die Vergangenheit mit Hilfe des Geschichtsunterrichtes zu vertiefen, dabei aber trotzdem die lockere Art des Unterrichtsfaches beizubehalten.

Jessica

Delfin

04.02.2018 10:25

Viele Schüler wissen nicht, was das, was sie lernen sollen, mit ihnen zu tun hat. Wenn man aber nicht motiviert ist, lernt man nicht gut. Philosophie, Psychologie, Politik (lebenspraktisch) wären Fächer, die viele gerade in der Pubertät mehr interessieren dürften als z.B. Klima und Wirtschaft von Südamerika oder die Geschichte des Mittelalters.

Nic

03.02.2018 18:32

Der Praxisbezug kommt wirklich viel zu kurz, aber dennnoch muss jedem ermöglicht werden alle Varianten kennenzulernen. Gerade in Mathematik, bei der es sehr viele einzelne Richtungen gibt und ich manche nur im späteren Leben brauche. Die wichtigen weiter herausheben und die unwichtigen nur anschneiden und vor allem mit Praxisbeispielen bestücken (Parabelberechnung für Brückenbögen, etc.)

Wolfgang

03.02.2018 16:27

Klares Ja.
In 9 Jahren Gymnasium könnte problemlos auch ein Berufsabschluss integriert werden.
Wozu lernen wir, um es später in der Praxis/Leben zu gebrauchen.
Praxis fehlt hinten und vorne in unserem Bildungssystem.