Schulen

Erzieher, Betreuer und Lehrer fair bezahlen

Erzieher, Betreuer und Lehrer sollen besser bezahlt werden. Sämtliche Lehrer von Pflichtschulen sollen dasselbe Gehalt beziehen. mehr

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Kommentare (136)

Richard

04.02.2018 19:38

Erzieher und Tagesbetreuer, wie Lehrer sind heute soviel mehr - meist Ersatzeltern, Rollenmodell und verantwortlich für fast Alles. Es sollten besser bezahlte Berufe werden, und auch zusätzliche Stellen geschaffen werden, damit sie nicht ausgebrannt und überfordert sind, sonder sich um unseren Nachwuchs und die zukünftigen Stützen unserer Gesellschaft kümmern können und diese nach bestem Wissen und Gewissen fördern können.

Mirl

04.02.2018 17:20

Ich fürchte, wir haben bei dieser Forderung die Wahl zwischen Pest und Cholera, da der zur Verfügung Etat sicher nur für eines reicht: mehr Lehrer/Erzieher (für gleichbleibendes Gehalt) oder mehr Gehalt für Lehrer (bei gleichbleibender Personalsituation).

Vani

04.02.2018 15:09

Fair wäre es, wenn Lehrer nach geleisteten Arbeitsstunden bezahlt werden würden. Ein Deutschlehrer hat immens mehr Korrekturzeit zuhause als ein Mathe oder Religionslehrer. Geografie- und Sportlehrer haben die Ferien bis auf ein bis zwei Korrekturtage meist frei, während Deutschlehrer komplett "durchkorrigieren". Ein Schulaufgabe aus der 10. Klasse bedeutet bis 70 Stunden zusätzliche Korrekturzeit in Deutsch jedoch nur ca. 12 in anderen Fächern. Da kann man sich die Unterschiede im Stundenlohn leicht ausrechnen!

Desi

04.02.2018 17:37

Da kann ich dir nur zustimmen. Eine faire Bezahlung von Lehrern besonders im Gymnasialbereich ist dringend erforderlich. Die Tatsache, dass alle Gymnasiallehrer einen gleichen Lohn bekommen, ist ein nicht nur nicht fair, sondern wohl eher ein schlechter Scherz. Ein Kollege, der Mathematik und Sport unterrichtet, korrigiert seine Schulaufgabe an einem Tag. Korrigiere ich eine 10. Klasse benötige ich mit Kommentaren für 30 Schüler circa 90 Stunden. Mehr muss dazu nicht gesagt werden. Das gesamte System muss dringend überholt werden.

Reinhard

04.02.2018 11:26

Stellt sich die Frage was hier fair ist.
Aber zB Grundschullehrer und Gymnasiallehrer auf eine Stufe zu stellen halte ich für nich gerechfertigt, da die Studienzeit und die Anforderungen zu unterschiedlich sind.

Sebastian

03.02.2018 20:37

Lehrer sind gut/fair bezahlt, wer das behauptet, kennt nur die halbe Wahrheit! Lehrer an Realschulen oder Gymnasien werden mit A13-x besoldet...Fachlehrer, Lehrer an Grund-/Mittelschulen allerdings in A10-A12 ohne wirkliche Aussicht auf Beförderung in höhere Besoldungsgruppen...Eine einheitliche Eingangsbesoldung und angemessene Aufstiegsmöglichkeiten wären fair, solange das System dieses nicht ermöglicht, wird weiterhin die freie Wirtschaft den Lehrermangel antreiben. Der Lehrberuf ist in Zeiten der Vollbeschäftigung nicht attraktiv genug.

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Nic

03.02.2018 18:44

Ich denke, dass Lehrer durchaus fair bezahlt werden (A13 -A16 gem. Besoldungstabelle), allerdings sind nicht mehr alle Lehrer verbeamtet. Das Gehalt der Angestellten sollte angepasst sein und vor allem sollten sie nicht befristet eingestellt werden und über die Sommerferien stempeln müssen, das ist eine Frechheit! Lehrer die über Zeitarbeitsfirmen vermittelt werden haben doch, völlig nachvollziehbar, keine Intension sich massiv reinzuhängen, wenn sie es Ende eh wieder woanders sind.
Betreuer und Erzieher sollten wirklich mehr bekommen.

Annemi

03.02.2018 13:40

Was ich wirklich komisch finde, ist, dass ein Mathelehrer mehr bezahlt bekommt als ein Musiklehrer! Haben sich die Herren im Kultusministerium Mal angeschaut, wie die beiden unterrichten? Ein Musiklehrer muss sich alles aus den Fingern ziehen und ein Mathelehrer hat ein Buch nach dem er vorgehen kann! Haben sich die auch mal angeschaut, wie sich die Ausbildungen unterscheiden? Um Musik studieren zu können muss man ab dem 3. Lebensjahr Unterricht haben und in den letzten 2 Jahren vor der Aufnahmeprüfung einen Professor in der Vita haben, sonst kommt man nicht an einen Studienplatz! Das kostet massig Geld, für einen Durchschnittsverdiener kaum zu leisten (Erfahrungswert)! Natürlich muss man als Mathestudent ein Durchblicker sein! Aber das ist ungerecht und zum Himmel schreiend, wenn man sich den Unterrichtsaufwand betrachtet! Ein Mathelehrer braucht auch nicht unentgeltlich ein Sommer oder Winterkonzert vorzubereiten! Jeder Entscheider im Kultusministerium sollte Mal ein halbes Jahr unterrichten!

Nic

03.02.2018 18:51

Da Musik kein Hauptfach ist, kann ich das durchaus nachvollziehen.
Ich für meinen Teil fand Musik immer mehr als Entspannungsfach, da es zum vorrücken eh irrelevant war, sah ich es ab einem gewissen Punkt sogar als Zeitverschwendung an.
Aber zur Frage der ungleichen Bezahlung, alle Fächer die zum vorrücken relevant sind werden auch gleich bezahlt. Wenn ein Lehrer nur Musik im Lehramt studiert hat, soll er an eine musikalische Schule, da wird er auch besser bezahlt, ansonsten würde ich mal ganz hart sagen - Augen auf bei der Berufswahl.

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