Schulen

Schulreformen gründlich prüfen

Vor dem In-Kraft-Treten von Schulreformen soll umsichtig geprüft werden, welche Auswirkungen die geplanten Änderungen haben. mehr

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Kommentare (59)

Richard

04.02.2018 19:26

Weitsicht ist das Zauberwort. Parteipolitsche wie wirtschaftliche Interessen sollte dabei im Hintergrund bleiben. Bei solchen Reformen sollten wirkliche Fachleute aus der Praxis involviert sein, nicht emeritierte Honorarprofessoren und die Nichte des amtierenden Ministerpräsidenten, sondern Leute, die in den Sektoren praktizierend involviert sind, und das vor allem in der Basis. Lehrende und Lernende aus Ober-, Mittel- und Unterbau. Paritätisch.

Cornelia

04.02.2018 13:38

Schulreforemen sollten keine Hauruckaktionen sein, sondern genau durchdacht werden zum Wohle der Kinder. Und nicht von irgendwelchen Politikern, die im/ins Gespräch bleiben oder kommen wollen und keine Ahnung von der Materie haben, vorgelegt und durchgeboxt werden.

Gelöschtes Profil

03.02.2018 20:01

Das sollte doch absolut selbstverständlich sein. Beim derzeitigen Lehrplan der Grundschule habe ich allerdings tatsächlich den Eindruck, dass er nicht überprüft wurde, bevor man ihn eingeführt hat. Er ist katastrophal, aus meiner Sicht noch schlechter als der vorige, und der war schon mangelhaft. Die Kinder werden ab der 3. Klasse massiv unter Druck gesetzt und häufig völlig überfordert. Das Ergebnis am Ende der 4. Klasse lässt allerdings trotzdem sehr zu wünschen übrig. Es wird heutzutage viel zu wenig geübt und wiederholt. Leider ist z.B. die korrekte Rechtschreibung ja nicht angeboren. Man muss sie üben, üben, üben. Genauso das Einmaleins. Dafür ist kaum Zeit, stattdessen steht viel Entbehrliches im Lehrplan.
Man müsste die Lehrpläne unbedingt viel genauer prüfen, von wirklich qualifizierten Fachleuten, aber auch von aktiven Lehrern sowie Eltern prüfen lassen.

Ulla

03.02.2018 13:23

Auf jeden Fall. Wenn ich an Lehrplan plus denke und an seine Auswirkungen. Das kann sich nur ein Theoretiker ausgedacht haben. In der Praxis teilweise nicht umsetzbar. Der Druck muss weniger werden und nicht mehr!

Michael

03.02.2018 11:45

Jede bisherige Reform war ein profilieren des Ministeriums und keine Berücksichtigung der wirklichen Bedarfe und Notwendigkeiten.
Entscheidungen getroffen von Leuten die nicht täglich mit den Problemen konfrontiert sind

MZ

29.01.2018 10:11

Vor Reformen erst den Föderalismus im Bildungssektor abschaffen. Hier verwirklichen sich Staatsbeamte auf Kosten unserer jungen Generation.
Schulreformen? Ja, in großen Abständen und vorgeschlagen von Lehrern und Schülern. Die Grüner-Tisch-Theoretiker der Schulbehörden sind dazu denkbar ungeeignet - wie sollen sie etwas prüfen, das sie selbst durchzuführen nicht in der Lage wären?

Martina

28.01.2018 11:33

stimme ich voll zu - die letzen Änderungen waren eine Katastrohe - Übergang der Kinder nach der vierten Klasse in Gymnasium oder Realschule. Extremer Leistungsdruck in der vierten Klasse. Eltern die ihre Kinder schon in der vierten Klasse in die Nachhilfe schicken, um den Notenschnitt zu erreichen. Rechtschreibreform !!! Mathe !!! meine Tochter musste in der Grundschule eine neue Art der Division lernen - die dann in der Realschule nicht mehr angewendet wurde ( dort habe ich ihr dann wieder gelernt, wie ich das dividieren gelernt habe !!!)