Schulen

Lehramtsausbildung vereinheitlichen und stärker an den praktischen Bedürfnissen orientieren

Die Ausbildung der Lehrer soll praxisbezogener und bundesweit vereinheitlicht werden. mehr

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Kommentare (139)

Sabine

04.02.2018 22:43

So will ich eine Lehramtsausbildung nicht. Ich will das Bedingungslose Grundeinkommen. Ich will Freiheit. In der Ausbildung, In der Ausführung des Berufes Lehrer. Ich will auch keine verbeamtenen Lehrer. Jeder mit BGE kann diesen Beruf als Selbständiger ausüben. Klar, Krankenkasse, Versorgung im Alter müssen neu diskutiert werden.

Cornelia

04.02.2018 13:17

Ausländische Konzepte braucht man bestimmt nicht zu übernehmen, wir haben auch gute inländische Konzepte. Wir müssen nicht immer alles aus dem Ausland kopieren. Eine Vereinheitlichung unter den Bundesländern mit verstärkten praktischen Bedürfnissen ist bestimmt zum Vorteil, wenn man im eigenen Bundesland keine Anstellung findet und sich woanders bewerben möchte.

Flavius

04.02.2018 13:09

Der Vorschlag ist in sich widersprüchlich: Vereinheitlichung im Inland, aber erfolgreiche ausländische Konzepte übernehmen? Wir brauchen auch Wettbewerb der Lehererausbildung im Inland. So können innerdeutsche Spitzenreite zu Vorbildern für die die anderen Länder werden.

Zudem stehen zentralistische Vereinheitlichung und Praxisbezug meiner Meinung nach in einem Spannungsverhältnis.

Reinhard

04.02.2018 11:13

Hier kommt es auf die Art des Lehramtes an.
Grundschule, Hauptschule, Mittelschule, Realschule, Handelsschule, Berufsschule ja. Hier steht idR anschließend die praktische Ausbildung im Vordergrund.
Gymnasium soll auf ein etwaiges Studium ausgerichtet bilden und vorbereiten. Hier ist die Ausrichtung eine Andere.
Aber in allen Schultypen muss die pädagogosche Ausbildung der zukünftigen Lehrkräfte intensiviert werden.

Michael

03.02.2018 18:54

Jede Vereinheitlichung und Monokultivierung ist m.E. kontraproduktiv, v.a. wenn beim "Vereinheitlichen" der schlechteste, niveauaärmste gemeinsame Nenner gewählt wird.
Klar kann man immer alles besser machen. Eine Binse. In vielen Schulen bröckelt ja nicht nur baulich der Putz. Trotzdem steht Bayern in allen Schul-Leistungsvergleichen bundesweit top da, die Wirtschaft brummt. Vielleicht schon mal drüber nachgedacht, das bei der Lehramts- und Lehrerausbildung verdammt viel gut laufen muss bei solchen Ergebnissen und einer solchen Wirtschaftslage? Dass der Grundschullehrermangel momentan virulent ist, ist nicht zuletzt das Ergebnis einer naiven, alle Mahnungen und Sorgen in den Wind schlagenden Migrations(nicht)politik.
Meiner Meinung nach müsste man, neben einer sich am Machbaren orientierenden Einwanderungspolitik, Lehrer in den Schulen viel besser unterstützen durch MEHR Lehrerkollegen/-innen, die auch mal Krankheitsphasen überbrücken helfen, Sozialpädagogen, IT- und Verwaltungsfachkräfte. Das käme schließlich auch den Schülern zu Gute. Lehrer und Lehrerinnen gehören meiner Meinung nach zu den letzten Helden dieser Gesellschaft. Wir sollten sorgsam mit ihnen umgehen, und sie nicht gegeneinander ausspielen wollen, Grundschullehrer gegen Gymnasiallehrer usw.
Bei den Gehältern, die hier zur Debatte stehen, klopfen sich die Nulleister aus vielen anderen Branchen lachend auf die Schenkel - warum geht hier kein Aufschrei durch die Gesellschaft?

Silke aus Nürnberg

03.02.2018 17:34

Grundschullehrer Mangel! Grundschullehrer werden nur in Berlin und Brandenburg angemessen bezahlt so wie die anderen Lehrkräfte. Sie verdienen immer weniger als andere Lehrer. Der Grundschullehrer Mangel ist nervig. Die demotivierten frustrierten Lehrkräfte müssen zwischen verschiedenen Grundschulen hin und herfahren. Es fallen viele Stunden aus.

Tobias

03.02.2018 16:51

In manchen Bundesländern gibt es bereits ein Praksissemester (ein Halbjahr an der Schule) während des Studiums.
Ich habe so jemanden getroffen und die Person meinte, dass sie während dem halben Jahr so viel gelernt hat und nochmal genau überprüfen konnte, ob der Lehrerberuf das richtige für ihn ist.
Insbesondere in vertieften Fächern für das Gymnasium macht die Fachdidaktik weniger als 10% der Leistungspunkte aus.
Hier bitte dringend reformieren.
Gute Lehrerausbildung ja bitte, aber bitte auch Didaktisch, Pädagogisch und Angewand!

MiaLöwe

02.02.2018 21:37

Das Lehramtsstudium muss dringend reformiert werden.
Warum muss im Grundschullehramt höhere Mathematik abgefragt werden aber mit Pädagogik und dem Umgang mit besonderen Umständen (Inklusion, schwierige Soziale Umfelder, Migragion, Mediennutzung, ....) wird gespart?

Für Schulrektoren sollten Weiterbildungen angeboten werden und die Ausstattung mit fähigen Sekretärinnen ist unabdingbar.

Dringend muss die Befristung von Lehrerstellen nur für ein Schuljahr aufhören. Der Freistaat muss hier Vorbild sein, da kann man nicht die Lehrer in den Ferien in die Arbeitslosigkeit schicken. Im ersten Jahr gibt es oft nicht einmal Anspruch auf Arbeitslosengeld weil noch kein Jahr gearbeitet wurde.

Daniela

03.02.2018 09:07

An Schulen sollte die Leitung in unterschiedliche Hände gelegt werden. Der "pädagogische" Schulleiter und der betriebswirtschaftliche Leiter. Viele pädagogische Ressourcen der Schulleiter gehen verloren, weil sie sich mit Statistiken und Verwaltung herumärgern müssen. Dazu sind sie nur unzureichend weitergebildet.

Astrid

02.02.2018 21:36

Pädagogik und Entwicklungspsychologie der Kinder müssen viel stärker gelehrt werden. Ebenso praxistaugliche Interventions- und Hilfeformen bei problematischem Verhalten, Förderbedarf, Anforderungen und Bedarfe durch Inklusion.