Aus- und Weiterbildung

Image von Ausbildungsberufen aufwerten

Akademische und berufliche Bildung sollen gleichwertig werden. mehr

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Kommentare (120)

Diana

04.02.2018 22:33

Gleiche Bildungschancen für alle! Entsprechende Förderung von Interessen und Fähigkeiten durch kleinere Klassen, bzw. dem Einsatz von ausreichend vielen Lehrkräften um die Schüler gut unterstützen und fördern zu können. Bei Eltern muss aber auch das Bewusstsein geschaffen werden, dass nicht jeder Richter oder Arzt werden kann sondern dass es in erster Linie wichtig ist, sein Kind bei der Berufswahl zu unterstützen und zu ermuntern den eigenen Fähigkeiten zu vertrauen. Unterschiede sollten demnach bei der Bewertung der Lebensarbeitszeit vorgenommen werden: Wer jahrelang bei Wind und Wetter schwere Arbeit im Handwerk verrichtet, oder seine psychischen und physischen Ressourcen im Medizinischen-, Sozial- und Pflegebereich zur Verfügung gestellt hat, dem muss entsprechender Ausgleich ermöglicht werden. Ggf. durch Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit bei angemessener Vergütung oder früherem Renteneintritt. Wachstum, Leistungsdenken und stetige Selbstoptimierung sollten zu Gunsten sozialer Werte endlich begrenzt werden, elitäres Denken fängt oft schon in der Schule an...

Richard

04.02.2018 19:11

Ausbildungsberufe sind wichtig und absolut gleichwertig zu akademischen Berufen. Leider wird immer noch ein Klassenbild und Wertung im Zusammenhang mit der Berufsangehörigkeit vorgenommen. Dabei kenne ich duirchaus auch Bahnschaffner mit Doktortiteln - Die Ausübung eines Berufes ist eine bewusste Entscheidung (aus welchen Gründen auch immer) und jemand sollte nur über seine Leistung beurteilt werden, nicht über seinen Berufsstand. Es würde sicherlich helfen, wenn z.B. auch Post- oder Bahnangestellte besser bezahlt würden, bzw. fairere Verträge erhielten, damit sie sich auch wieder mit ihrem Unternehmen identifizieren können und gerne gut dafür arbeiten. Das Handwerk sollte weiter gefördert werden und auch dementsprechend öffentlich gewürdigt werden - nicht mit anbiedernden Werrbekampagnen, sondern mit Boni, Auszeichnungen und allgemeiner Wertschätzung. Der Wettbewerb sollte reguliert, aber dafür begutachtet werden. Für gute Qualität, gegen Dumpingpreise und -Löhne.

Cornelia

04.02.2018 13:09

Das ist sehr wichtig, da auch das Handwerk tolle Berufsperspektiven bieten kann. Nicht jedem Schüler liegt eine akademische Ausbildung und nicht jeder schafft zwingend ein Abi. Diese Abwertung muss definitiv gestoppt werden.

Holly

03.02.2018 20:48

Wir können den Run auf die Universität gar nicht mehr bewältigen! Alle wollen studieren, das Niveau ist stellenweise ins Bodenlose gesunken (keine Anwesenheitspflicht, lasche Prüfungen, Abschlüsse und Berufsbezeichnungen, die keiner kennt...). Und warum??? Damit die Statistik stimmt: Bayern, das Land mit den höchsten Studierendenzahlen.... Wir haben immer mehr Akademiker, die weit unter dem Mindestlohn arbeiten und am Existenzminimum leben. Handwerker haben Nachwuchsmangel und können sich im wahrsten Sinne des Wortes eine goldene Nase verdienen. Lösung: echte und grundsätzliche Eignungstest vor Zulassung zu einem Studium. Dann hätten wir wieder weniger Studierende aber solche, die schreiben, lesen und rechnen können....