Ablauf

Der Beteiligungsprozess hat drei Phasen: Die regionalen Bürgekonferenzen im Herbst 2017, die digitale Bürgerkonferenz vom 27. Dezember 2017 bis 4. Februar 2018 und einen Bürgergipfel im Frühjahr 2018. Die einzelnen Phasen werden nachstehend detailliert beschrieben.

I. DIE REGIONALEN BÜRGERKONFERENZEN

Zum Auftakt fanden im Herbst 2017 acht regionale Bürgerkonferenzen statt. Bei jeder Bürgerkonferenz diskutierten 30 Bürgerinnen und Bürger (Bürgergutachter) zwei Tage lang über die Zukunft ihrer Heimat Bayern. Die insgesamt 240 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden zufällig aus den Einwohnermelderegistern der Veranstaltungsregionen ermittelt; sie sollten die Vielfalt der bayerischen Bevölkerung bestmöglich widerspiegeln.

Karte mit Orten der regionalen Bürgerkonferenzen.

Orte waren die kreisfreien Städte Ansbach (am 4. und 5. November), Bamberg (am 14. und 15. Oktober) und Memmingen (am 7. und 8. Oktober) sowie die Landkreise Deggendorf am (18. und 19. November), Garmisch-Partenkirchen (am 25. und 26. November), Neumarkt in der Oberpfalz (am 28. und 29. Oktober) und Rhön-Grabfeld (am 21. und 22. Oktober); Kriterien für die Auswahl dieser Kommunen waren Bevölkerungszahl, Kaufkraft, geografische Lage und regionaler Charakter. Eine weitere Bürgerkonferenz fand in der Landeshauptstadt München (am 11. und 12. November) statt.

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II. DIE DIGITALE BÜRGERKONFERENZ 

In der zweiten Phase öffneten wir die Beteiligung für alle Bayern. Gestalten Sie online mit! Vom 27. Dezember 2017 bis 4. Februar 2018 konnten Sie alle Vorschläge unter www.2030-deine-zukunft.bayern gewichten, kommentieren und weiterentwickeln.

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III. DER BÜRGERGIPFEL 

Zum Abschluss des Prozesses fand im März 2018 der Bürgergipfel in München statt. Die Bürgergutachterinnen und Bürgergutachter erörterten an einem Tag, welche Online-Empfehlungen aufgenommen werden sollen. Als Ergebnis des Bürgergipfels entstand das Bürgergutachten, das die anwesenden Gutachterinnen und Gutachter verabschiedeten und direkt im Anschluss an die Amtschefin der Bayerischen Staatskanzlei, Frau Staatsrätin Karolina Gernbauer überreichten.

Die Staatsregierung wird prüfen und entscheiden, welche Handlungsempfehlungen sie in der laufenden Amtsperiode anstoßen und in aktive Politik umsetzen kann. Ergebnisse des Bürgergutachtens fließen zudem in die Fortentwicklung der Bayerischen Nachhaltigkeitsstrategie