Ärztliche Versorgung

Erstversorgung in Wohnortnähe garantieren

Die medizinische Erstversorgung muss in Wohnortnähe gesichert sein, z.B. durch Dorfschwestern und Dorfhelfer.  mehr

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Kommentare (11)

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Rolandro

13.01.2018 21:53

Gebraucht werden mehr Ärzte auf dem Land nur das kann eine verantwortungsvolle - medizinische Versorgung sicher stellen.
Medizinische Versorgung ist immer mit grosser Verantwortung verbunden, die sicher eine Dorfhelferin oder ein Dorfhelfer nicht gewährleisten kann und für den Patienten, auch bei Erstversorgung lebensgefährlich sein kann.
Dieses System würde nur dafür benützt werden, um noch weniger Ärzte auf das Land zu bringen.

Sebastian

11.01.2018 14:44

Rekommunalisierung der Krankenhäuser initiieren. Krankenhäuser gehören raus aus der Profitspirale. Dafür soll zukünftig der Soli eingesetzt werden. Die schwarze Null für Kommunale Häuser gehört unverzüglich abgeschafft. Gesundheit ist Daseinsvorsorge, da kann das Renditeziel von 15% für Investoren nur schaden. patienten und personal haben davon NICHTS.

BrigitteMagdalena

10.01.2018 21:00

Wenn ich krank bin und eine qualifizierte Diagnose brauche, hilft mir eine Dorfschwester oder ein Dorfhelfer nicht weiter! Da brauche ich schon einen guten Arzt!
Bei Pflege- und Versorgungsleistungen sieht die Sache dann anders aus, da sind gut ausgebildete Dorfschwestern und -Helfer bestimmt hilfreich.

Johannes

07.01.2018 08:30

Cross-border-Beschränkung abschaffen! Es kann nicht sein, wenn ich im Notfall von Bayern (Bayer. Inntal) aus das geografisch nächste Krankenhaus in unserem Fall in Kufstein Österreich aufsuchen, vorher die Krankenkasse um Erlaubnis ersuchen muss. Ansonsten riskiert man Rechtsstreitigkeiten mit der Krankenkasse. Das muss im EU-Zeitalter dringend geregelt sein.

Tomba

02.01.2018 20:14

Ein Pflichtjahr in der ländlichen Allgemeinpraxis sollte im Ausbildungsplan aller künftigen Mediziner fest vorgeschrieben sein.
Nur dadurch lernen sie das Leben und den Betrieb in einer Allgemeinpraxis kennen und vielleicht auch schätzen.
Nur vom Hörensagen wird ein Medizinstudent kaum die Landpraxis als attraktiv empfinden.

Karlheinz

28.12.2017 17:07

Das dzt. Gesundheitssystem wird von einer "Qualitätsdebatte" dominiert, die rein auf Masse abstellt. Hohe Fallzahlen = Qualität. Das führt dazu, dass kleine Krankenhäuser von der Landkarte verschwinden. Aus meiner Sicht ein unheilvoller Trend, der dringend gestoppt werden muss.
Wir brauchen unstrittig spezialisierte Leistungserbringer für komplexe Operations- und Behandlungsmethoden. Wir brauchen aber auch eine wohnortnahe Grundversorgung für eine stationäre Behandlung. Die Krankenhausfinanzierung muss daher dringend so erfolgen, dass auch Häuser mit kleiner Bettenzahl wieder wettbewerbsfähig sind.

Civis Bavaria

28.12.2017 00:18

Was sind "Dorfschwestern"? Diese Bezeichnung zeigt, dass derzeit der Staatsregierung vermutlich nicht ganz klar ist, was sie im Bürgergutachten fordert ...
Dorfhelferinnen/Dorfhelfer unterstützen landwirtschaftliche Betriebe, wenn die Bäuerin/der Bauer z.B. wegen Krankheit ausfällt. s.z.B. http://www.stmas.bayern.de/fibel/sf_d010.php

Was wird hier unter "medizinische Erstversorgung" verstanden? Eine Erstversorgung im Notfall wird in Bayern derzeit durch die hauptamtlichen Rettungsdienste und viele viele ehrenamtliche Helfer vor Ort-Gruppen (bzw. First Responder) bereits durchgeführt.

Oder sind hier Modelle wie die ANP (Advanced Nursing Practice) gemeint? Soe wie es der Sachverständigenrat zur Begutachtung im Gesundheitswesen in seinem Gutachten vor einem Jahrzehnt bereits vorgeschlagen hat? http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/16/063/1606339.pdf Seite 79/80 .... Das wäre gut, dafür müsste aber die Wertschätzung der professionell Pflegenden in Bayern noch stark steigen!

Wank

18.01.2018 09:59

Ich finde die Idee nicht schlecht, lediglich sehe ich einige Risiken, die villeicht bedeckt werden sollten. Dorfhelfer sind keine Ausgebildeten, wie Ärzte. Ihnen wird alles gezeigt und erklärt, doch wer kann mir, wenn ich mich von einem Dorfhelfer verarzten lasse versichern, dass sie wissen, was sie tut? Ich weiß, dass mir ein Arzt auch nicht immer alles versichern kann, doch ein Arzt hat eine jahrelange Ausbildung "genossen", anders als ein Dorfhelfer. (wenn ich das richtig verstanden habe)