Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Betreuung

Familienquote für Arbeitgeber einführen

Jeder Arbeitgeber muss einen bestimmten Anteil der Stellen mit Eltern besetzen. mehr

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Kommentare (15)

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klasse10dschildbach

16.01.2018 12:07

Meiner Meinung nach ist eine Familienquote eine sehr gute Idee, da ein gesichertes Einkommen einer der besten Voraussetzungen für eine Familie ist. In den letzten 10 Jahren wurden weniger Kinder als die Jahre zuvor gezeugt und erst jetzt fängt die Kurve allmählich wieder an zu steigen. Durch einen sicheren Arbeitsplatz ist die Idee, eine Familie zu gründen, wieder attraktiver und eventuell steigt die Geburten- und Familienrate auch weiterhin stets an.

Karin

05.01.2018 14:53

Schwierig, da dieses Kriterium nicht starr ist sondern lebt.
Zu welcher Gruppe zählen Mitarbeiter, deren Kinder bereits das Elternhaus verlassen haben und selbst berufstätig sind ? Mitarbeiter, die durch einen Todesfall ihr Kind verlieren ?
Junge Mitarbeiter heiraten und gründen - früher oder später - ihre eigenen Familien. Bei den älteren Mitarbeitern verlassen die Kinder das Familiennest. Soll darüber in den Firmen ständig Buch geführt werden ? Was ist mit kleinen und mittelständischen Unternehmen ?

Michaela

02.01.2018 21:35

Eine Quote ist immer problematisch - das stimmt. Jedoch ist es doch kein Geheimnis, dass sich der Arbeitgeber meist für den kinderlosen Mann und nicht für die Mutter mit Kindern entscheidet! Ebenso sollten auch für Akademiker/innen mehr Möglichkeiten geschaffen werden in Teilzeit zu Arbeiten, wenn die Kinder noch klein sind, um Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen.
Auch eine "grundlose" Befristung von Akademiker-Stellen, ob an Uni oder in der freien Wirtschaft, sind kritisch für die Familienplanung. Entweder man wird zu alt für Kinder, oder hat das Problem, dass man sehr schwer eine Stelle bekommt, wenn schon Kinder da sind...

Max

01.01.2018 20:04

Fördern müsste man ....."Familien, Frauen und Kinder".
Ich habe den Eindruck, Sie haben das Wort "Männer" vergessen.
Warum schließen Sie diese aus?
Gehören die nicht zu unserer Gesellschaft?

Angela

28.12.2017 22:45

Ein Bonus für Arbeitgeber, die viele Eltern beschäftigen wäre vielleicht sinnvoller. Wirklich wichtig wäre die Reduzierung von befristeten Stellen. In der Wissenschaft und in Teilen des öffentlichen Dienstes beispielsweise hat ja kaum jemand unter 40 Jahren eine feste Stelle: Da braucht man sich doch nicht wundern, dass viele Akademikerinnen keine Kinder bekommen, denn irgendwann ist es leider zu spät dafür. Welche Frau wagt es, ein Kind zu bekommen, wenn die Stelle während der Mutterschutzfrist oder bald danach ausläuft? Und wenn es schon keine festen Stellen sind, dann zumindest keine, die auf 6, 12, 24 Monate befristet sind, sondern mindestens auf 4 Jahre!