Sichere Rente

Mindestrente für langjährig Versicherte und Geringverdiener einführen

Langjährig Versicherte sollen eine garantierte Mindestrente erhalten; für Geringverdiener soll die Mindestrente ihren Lebensunterhalt abdecken.  mehr

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Kommentare (25)

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Ela Mandela

14.01.2018 12:24

Ich bin Geringverdiener, weil ich Alleinerziehende Mutter bin, ich mache dies nicht weil ich arbeitsfaul bin, ich hatte keine Wahl. Alleinerziehende und Mütter im allgemeinen sollten in ein höheres Niveau eingestuft werden, schließlich leisten sie genauso einen gewaltigen Beitrag für die Gesellschaft.

Gitta

14.01.2018 14:51

Ich verstehe diesen Ansatz, denke dennoch das er falsch ist. Ein Mindestlohn in einer Höhe der auch noch zu einer Rente von der man leben kann führt wäre besser. Man bräuchte nicht Danke sagen für etwas was einem selbstverständlich zusteht. Nachdenken könnte man jedoch darüber ob man Eltern welche nachweislich wegen der Kindererziehung Teilzeit arbeiten die Erziehungszeit Prozentual nach Kindern aufgestockt. Da dein Ansatz und mein Ansatz wahrscheinlich nur ein Traum bleibt - bleibt wohl nur der Versuch zu glauben und dir selbst zu beweisen das du doch eine Wahl hast. Bewirb dich solange bis du was Besseres gefunden hast. Du hast es verdient! VIEL GLÜCK!

Artif

14.01.2018 11:52

Eine Art minimale Grundsicherung. Gewiss muss man als Mensch den Anreiz haben, wenn man etwas mehr als die Grundsicherung haben will, arbeiten zu gehen. Meine Idee eine bestimmte Grundniveau für die meisten. Ab bestimmten Vermögen langsam dieses Grundvermögen sinken. Aber der Aspekt, dass die Menschen einen Anreiz haben zu arbeiten, soll niemals verloren gehen.

Gitta

13.01.2018 14:52

Mindestrente oder Grundsicherung ist Hilfe. Wenn Arbeitgeber einen Ausgleichbeitrag für schlecht Verdienende an die Rentenversicherung abführen müßten würde dies schon mal eine Ursache der zu geringen Renten an die Wurzel packen. Ein wenig höherer Beitrag (wie z. B. in Österreich) der Arbeitgeber zur Rentenversicherung, sich möglichst nicht unter Wert zu verkaufen und eine höhere Wertigkeit der Rentenpunkte ließe mit wenigen Ausnahmen die Rentner noch in Würde von der gesetzlichen Rente leben.

Lia Ro

12.01.2018 17:50

Mindestrente für Spätaussiedler einführen. Wir haben hier wenig einbezahlt, weil wir unser Leben hier von vorne angefangen haben. Unqualifizierte Jobs bringen wenig in die Rentenkasse. Unsere Kinder sind diejenige, die in die Rentenkasse einzahlen. Wir haben alle große Familien, aber in der Rente sind wir arme Schlucker. Unser Herkunftsland (Kasachstan) hat uns in Stich gelassen,- Rente aus Kasachstan gibt es nicht. Hier habe ich 20 Jahren gearbeitet. Außerdem habe ich §7 in meinem Aufnahmebescheid stehen. Das bedeutet, das ich vielleicht 200 Euro Rente bekommen werde. Wie komme ich zu dieser Rente? Wer §7 im Aufnahmebescheid hat , zahlt 300 Euro in die Krankenversicherung monatlich. Grundsicherung ?? Nein, Grundsicherung ist erniedrigend, ich gehe nicht zum Amt. Ich bin als Familienmitglied meiner deutschen Frau Spätaussiedlerin nach Deutschland gekommen. So sind die Gesetze, ich bin nichts wert.

Roland

12.01.2018 10:53

Mindestrente? Nein! Wer wenig einbezahlt hat, bekommt auch wenig! Wer viel einbezahlt hat, bekommt auch eine höhere Rente! Die Aufstockung einer geringen Rente hat nicht aus dem Rententopf zu erfolgen, dies wäre abermals eine Zweckentfremdung und Benachteiligung der Leistungsträger und Facharbeiter/Angestellten. Die Abwälzung von Sozialleistungen auf die Rentenkasse muss aufhören! Und Ja ich bin auch der Meinung das kleine Renten unterstützt werden mit Aufstockung, Aber nicht aus der Rentenkasse. Wenn die Differenz von Eingezahltem und Ausbezahltem nicht mehr stimmt (was jetzt schon der Fall ist) gibt es keine Leistungsgründe mehr. Der Facharbeiter/Angestellte der gut verdient hat bekommt schon heute nicht viel mehr als der nicht Leistungsträger.

Florian

09.01.2018 21:43

Man könnte dem Staat unterstellen das er Geld sparen will. Einen Anspruch zumindest auf die Grundsicherung hätte man ja. Aber nicht jeder beantragt das (aus verschiedenen Gründen). Mit einer Mindestrente auf Grundsicherungsniveau erspart man alten Menschen den extra Gang zum Sozialamt. Weiter sollte sich dann natürlich jedes Jahr das ich gearbeitet habe meine Rente erhöhen. Ich finde das hier die Arbeitsjahre (und Zeiten für Kindererziehung / Ausbildung) stärker in die Berechnung einfließen sollte als der rein monotäre Betrag den ich einzahle.

Peter

09.01.2018 10:33

Ich schaffe zwar als mittelständischer Unternehmer Arbeitsplätze und zahle ansprechende Löhne, für mich als Selbstständigen bleibt aber finanziell in der Branche nicht so viel liegen, um entsprechend privat für die Rente vorzusorgen. So gesehen werde ich dafür bestraft, dass ich Leuten Arbeit gebe, als Angestellter mit 45 Berufsjahren würde ich rententechnisch deutlich besser abschneiden. Hier sollte dieser Dienst an der Allgemeinheit sich auch auf meine eigene Rente positiv auswirken.