Umwelt

Rodungen für Wohnungsbau vermeiden

Rodungen zur Bereitstellung von Baugrund sollen vermieden werden.  mehr

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Kommentare (65)

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Sonny

16.01.2018 19:51

Durch den Bauboom in der Stadt verschwinden immer mehr Bäume. Die Behörden interessiert überhaupt nicht, dass wir sie - von allen anderen Gründen mal abgesehen - dringend für die Luftqualität brauchen. Auch die Flächenversiegelung interessiert da niemanden.

Alexander

16.01.2018 18:27

Rodung ist ein forstlicher Fachbegriff und meint die Abholzung von Wald zugunsten einer anderen Nutzung des Landes. Das könnte auch die Nutzung als Acker oder als Park sein. Wenn es hier z. B. um Erweiterung eines Bebauungsgebietes oder Gewerbegebiets am Ortsrand geht und man dabei einen Wald roden müßte, könnte man diesen an andere Stelle wieder neu anpflanzen und die Waldfläche bliebe gleich. Gemeint ist daher wohl die Begrenzung der Flächenversiegelung und Beseitigung von wertvollen Naturflächen zugunsten der Zivilisationsentwicklung. Mit Sicherheit erleben wir da vor allem in den Ballungsräumen eine unverantwortliche Naturzerstörung. Viel schlimmer und fast genauso zerstörerisch ist der Umgang mit der Natur, wo diese "noch" als solche zu exisitieren scheint. Das Artensterben durch Ausbringung von Pestiziden, Insektiziden, Abgase, giftige Abwässer usw. gehört genauso zum "Naturverbrauch" wie ihre Versiegelung. Verantwortlicher Umgang mit der Resource Natur ist gefragt. Je mehr Menschen es gibt und je mehr Menschen den Lebensstil anstreben, den wir gewohnt sind, desto schlimmer wird es werden. Wenn alle Mensche auf der Erde so leben wollten wie wir (Energie- und Ressourcenverbrauch) bräuchten wir mehere Erden.

Isolde

16.01.2018 17:25

Bitte nicht nur für Wohnungsbau! Der galoppierende Flächenverbrauch für den Verkehr ist unerträglich. Weniger Autos, weniger Güterverkehr, weniger Parkplätze! Dafür Radwege, Stärkung des Öffentlichen Nahverkehrs, regionale Produkte statt Waren aus fernen Ländern.....
Das Leben würde wieder lebenswert.

10ab

16.01.2018 10:25

Meiner Meinung nach gibt es wenig, was gut an Rodung ist. Gerade bei Brandrodung wird unglaublich viel Kohlendioxid freigesetzt, auch wenn diese Methode eher nicht in Deutschland verbreitet ist. Aber auch so gibt es heutzutage zu wenige Wälder oder Grünflächen, um Rodung auf Dauer durchführen zu können, ohne dass die Naturräume in ernsthafte Gefahr geraten. Wir Menschen nutzen unseren Planeten bereits genug aus, irgendwer sollte mal mit dem Schutz und dem Wiederaufbau anfangen. Möglichkeiten dafür sind beispielsweise Aufforstung. Auch sollten wir aufhören, uns allzu sehr auf fossile Brennstoffe zu verlassen, denn auch dafür wird immer wieder gerodet. Es gibt genug andere Möglichkeiten, unser Leben so komfortabel zu halten, wie es jetzt ist.

Tanja

15.01.2018 21:59

Es gibt genug Grünfläche und mittlerweile schon viel zuwenig Wald. Es sollte lieber weiter aufgeforstet werden und die Waldinselchen zusammengeführt das sich zumindest eine Passage ergibt soweit es machbar ist. Statt zu Roden sollte jeder verpflichtet sein jährlich Bäumchen zu pflanzen für seinen Verbrauch an Holz. Bin auch dafür das in Städen mehr in die Höhe gebaut wird und Mehrgenerationshäuser auf dem Land. Sowie das leerstehender Grund und Wohnraum genutzt werden soll um Wohnraum zu schaffen.

Henning

16.01.2018 17:50

Bayern ist Spitze beim Flächenverbrauch. Rund 14ha werden JEDEN TAG zubetoniert und asphaltiert. Die Waldfläche nimmt hingegen in sehr geringem Maße Jahr für Jahr zu (rund 15 ha IM JAHR). Allerdings nimmt er vor allem da zu wo eh schon viel ist (Mittelgebirge).

flyer

15.01.2018 13:18

Grossstädte haben in der Regel viele 'Braunflächen' und können hierauf neu bauen. Das Problem ist, dass was gebaut wird einfach grottenschlecht ist (siehe Neu-Riem und jetzt auch Freiham), weil es parteiidelogosich gemacht wird, statt visionär. Es werden auch viel zuwenig Geschossflächen gebaut. In Grosstädten sind 4 bzw 5 (EG +4) einfach zu wenig. Hier könnten ruhig 8 bzw 9 (EG +8) gebuat werden, ohne dass das Stadtbild verschandelt werden würde. Es gäbe aber sofort doppelt soviel Wohnraum. Der Agfa Park zeigt zum beispiel wie man es besser machen kann und auch sollte.