Besser lernen

Weg vom Lehrbuch hin zu App: Computer für jedes Kind bereitstellen

Alle Schüler sollen einen eigenen Computer oder ein Schul-Tablet erhalten, den sie wie Schulbücher von der Schule ausleihen können. mehr

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Kommentare (67)

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Leif

16.01.2018 13:52

Für die weiterführenden Schulen Ja, für die Grundschule Nein. Nebenwirkungen neuer Medien bedenken ("Digitale Demenz", Elektrosmog, Abhängigkeiten, Verlust analogen Gemeinschaftslebens). Vorrang der analogen, leiblichen Bildung. Musik, Sport, Handwerk, Soziale Kompetenz....

Imanoli

16.01.2018 12:16

Die skids haben heute ganz oft schon mehr Kompetenz in der Nutzung neuer Medien als die Lehrer. Wichtiger ist es den Kindern einen Vernünftigen Umgang und ein kritisches Auge beizubringen.
Für sozial schwächer gestellte Kinder sollte es allerdings schon eine Art Ausleihsystem ähnlich wie in einer Bibliothek oder Workshop mit den Geräten etc geben. Also ein fachlich geführter Umgang und Bereitstellung von wenigen immer aktuellen Geräten für sozial schwächere Kinder. Damit diese nicht noch mehr gesellschaftlich abgehängt werden.

KK

16.01.2018 10:36

Das Geld das dafür notwendig wäre, kann man auf jeden Fall besser investieren.

Solche Tablets wären sofort veraltet und/oder kaputt, die Kosten exorbitant.

Es ist sicher sinnvoller, die Schulen besser auszustatten.

Mizuki

16.01.2018 09:02

Das Poblem ist die Finanzierung. Wer soll das alles bezahlen? Wenn die Schüler ihre eigenen Geräte nehmen sollen, kann die Effektivität dieses Lernmodells darunter leiden, wenn manche Schüler bestimmte Programme nicht abrufen können.
Wenn aber der Staat für standartisierte Geräte bezahlen soll, kommen je nach Modell enorme Kosten auf den Freistaat zu. Diese können relativ niedrig gehalten werden, indem man Geräte mit geringer Leistungsfähigkeit verteilt, worunter aber wieder dieses ganze System leiden könnte.

Werner München

14.01.2018 14:34

Wir reden von 2030
In unserem Unternehmen IKT Branche sind rund 1000 Azubis durchgeschleust worden.
Die Besten waren die, ohne Handy und Lappi am Arm. Warum, weil sie bei der Arbeit konzentierter waren und mit Unterlagen auf Papier strukturierter denken konnten. Ich kann 20 Seiten gleichzeitig sehen aber nur eine als APP.
Es kommt auf die Inhalte an.

Über die Schulbuchverlage hat hier noch keiner gesprochen.

In 2030 kann ich mir personalisierte Ausgaben über Print on demand vorstellen.

Was die schweren Schulranzen betrifft. TJA, hier sind die Bauherren gefragt. Spinde für jeden Schüler.

Artif

14.01.2018 11:25

Die Digitalisierung bringt extrem viele Möglichkeiten den Lernstoff beizubringen. Zum Beispiel kann man mit solchen Lernvideos schwachen Schülern die gerechneten Aufgaben nochmal langsam erklären oder guten Schülern schwerere Aufgaben zeigen. Ebenfalls gibt es viele Möglichkeiten, die einzelnen Fächer interessanter für die Schüler zu machen. Hier sollten wir extrem viel Geld investieren. Wir sollten aber auch nicht vergessen wie man mit Büchern umgeht.

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klasse10dlacher

15.01.2018 20:18

Ich stimme dir zu, dass Lernvideos die Aneignung mancher Lernstoffe unterstützen können, doch dafür reicht doch ein normaler Computer, der heutzutage in fast jedem Klassenzimmer steht! Könnte jeder Schüler das anschauen was er will, würden die Lehrer absolut die Kontrolle verlieren. Ganz davon abgesehen, dass ihnen meines Erachtens aufgrund der großen Ablenkungsgefahr durch das Tablet, sowieso weniger Aufmerksamkeit geschenkt wird.
Des weiteren verbringen wir Schüler schon genug Zeit am Handy, weshalb eine Pause von den Medien jedem zugute kommt.

Michi

14.01.2018 09:57

Dies ermöglichte auch besseres Vermitteln des Stoffes, Beispiel Sonnensystem interaktiv ist doch eingängiger als aus einem Buch in dem Pluto noch ein Planet ist. Inhalte sind also so auch immer auf aktuellen Stand und fördert auch die Medienkompetenz. Zudem leichter als die schweren Schulranzen und man hat nie was vergessen. Klar, das hat auch Nachteile, kein Licht ohne Schatten, aber die Vorteile überwiegen meines Erachtens. Man sollte dazu aber nur medienkompetente Lehrer fragen und ja, Tablets können runterfallen und gehen auch kaputt. Wenn dass das Argument sein soll, dann gute Nacht!

Rolf

13.01.2018 09:26

Ein Tablet für jeden, Ja aber: Ergänzt durch tiefgreifende Medienkunde, mit neuen Formaten der Lehrinhalte (ein gescanntes Buch hilft nicht), vernetzt und nicht jeder für sich,... und trotzdem niemals ausschließlich digital.

M.L.

12.01.2018 18:55

Also wenn dann einen von der Schule ausleihen, denn dann wäre es gegeben dass alle auf dem gleichen Stand sind, allerdings auch nur in der Schule benutzen können. Hausaufgaben sind eh überflüssig - siehe Gerald Hüther