Schulen

Lehrplan für Schüler individualisieren

Der Unterricht soll sich an den individuellen Interessen, Fähigkeiten und Lerngeschwindigkeiten des Kindes orientieren. mehr

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Kommentare (29)

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klasse10dschildbach

16.01.2018 11:51

Oft ist es so, dass Schüler bereits mit jungen Jahren wissen, welchen Beruf sie im späteren Leben erlernen wollen. Ein wichtiger Zwischenschritt dorthin ist natürlich die Schule. Aber durch schlechte Noten in Fächern, welche sie später nicht mehr benötigen, kann ihnen, durch einen nicht gut genügenden Abschluss, ihr angestrebter Lebensweg versperrt werden. Hätten sie allerdings von vornherein, einen auf ihr Wissen und Können spezialisierten Stundenplan gehabt, könnte ihr Abschluss viel einfacher erreichbar sein. Es muss nicht sein, dass man seine abgewählten Fächer überhaupt nicht im Unterricht hat, sondern eher die jeweiligen Fächer ohne Noten im Stundenplan verzeichnet hat.

FS12

16.01.2018 08:59

Es sollten mehr Zweige für alle Schularten eingeführt werden. Es gibt kaum Begeisterung für Gesundheit, Soziales und Pflege. Wenn mehr Zweige und Informationen zu diesen Berufsfeldern zu Verfügung stehen würden, könnten möglicherweise junge Menschen für diese Berufe begeistert werden. Gerade wegen des Fachkräftemangels und dem demographischen Problem sollte auf diese Gebiete mehr Aufmerksamkeit gelenkt werden. Auch Schüler die sich für diese Berufe interessieren, können oft nicht den richtigen Zweig wählen, da der Fokus hauptsächlich auf Wirtschaft und Technik liegt.

Olivia

12.01.2018 12:55

Ab der weiterführenden Schule sollte es den Schülern möglich sein, den Lehrplan individuell anzupassen. Um die grundlegenden Kenntnisse der Hauptfächer (Mathe, Englisch, Deutsch) zu erlangen, sollten diese Pflicht sein.

Zusätzliche Kurse, die jeder in einem bestimmten Umfang belegen muss, sollten Schüler, ausgehend von ihren Fähigkeiten und Interessen, frei wählen können.
So kann entschieden werden, ob man sein Wissen in beispielsweise Erdkunde oder Biologie erweitern möchte. Somit kann der Umfang der Inhalte vom Schüler angepasst werden.

Michi

12.01.2018 09:29

George Bernard Shaw sagte einmal: "die einzige Zeit in der meine Ausbildung unterbrochen wurde, war meine Schulzeit." Und der Kinderarzt Largo schreibt, dass Menschen als diejenigen geboren werden, die sie bereits sind. In einer schlummert die Mathematikerin, im anderen der Tänzer. Ob das jeweilige Leben gelingt, hänge jedoch davon ab, ob das Umfeld diese Neigungen und Talente erkennt und fördert.

Selbstverständlich bedarf es eines allgemeinen Lehrplans der (in der Grundschule) die grundlegenden Fähig- und Fertigkeiten und (am Gymnasium) die Hochschulreife vermittelt. Dennoch muss die Individualisierung im Lehrplan stärker verankert werden um SchülerInnen zu unterstützen ihre Talente und Fähigkeiten voll auszuschöpfen und sich in ihrem individuellen Tempo zu entwickeln. Die Homogenität der Lerngruppen, wie sie unser Schulsystem zu erzeugen versucht ist eine Fiktion!

Das individuelles Lernen nur Vorteile bringt, kann man seit Jahren in Schweden und Finnland beobachten. Und auch hier in Deutschland zeigte z.B. Herr Peschl die Erfolge: https://youtu.be/Y3nR8op9hNg

Claudia

10.01.2018 14:04

Ein komplett neues Bildungssystem wäre sehr wünschenswert. Leider fehlt es oft an Zeit und Verständnis für die Schüler, sobald Defizite auftreten. Es wäre möglich und wird in manchen Schulen schon praktiziert. Das Pensum, dass momentan verlangt wird, ist für viele Kinder unmöglich zu schaffen und viele haben bereits in der 3. 4. Klasse Burn-Out Symptome

Sabine

09.01.2018 12:31

Nicht jeder steht hinter dem Montessori-Konzept. Man sollte das nicht jedem aufzwängen, zumal es hier auch viele Negativbeispiele gibt. Hier sollte jeder individuell entscheiden können, was für ihn selbst besser ist.

Karambambam

14.01.2018 02:46

Das Problem mit dem Lehrermangel könnte der Staat mit relativ wenig Aufwand in den Griff bekommen.
Eignungstests zu Beginn des Lehramtsstudiums, bei der bereits nur nach skandinavischen Vorbild, nur eine bereits kalkulierte Anzahl an Studenten zugelassen werden.
Der Staat kann abschätzen wie viele Lehrer zu welchem Zeitpunkt pi mal Daumen in Rente gehen. Lässt man von Anfang an die Personen zu die ein hohes Interesse und eine passendes Fähigkeitsspektrum abdecken, so hat man am Ende auch Lehrer, die motiviert sowie fachlich und sozial kompetent sind.
Seit Jahren gibt es bei uns den Schweinezyklus. Einmal zu viele, einmal zu wenig Lehrer (wobei der Freistaat ja auch theoretisch mehr Lehrer einstellen könnte, wenn er mehr Geld bereithielte).
Bei zu vielen Lehrern wird im Studium, Referendariat und spätestens über die Gesamtnote ausgesiebt und stehen ohne Arbeit da, und bei zu wenig Lehrern werden die Schlechtesten der Schlechten mit 4,0 noch gleich verbeamtet.
Zusätzlicher Bonuseffekt bei einer kontrollierten Zahl an Lehramtsstudenten: Der Staat muss weniger Lehramtsstudenten ein Studium finanzieren, die am Ende auf der Straße stehen. Somit hat er Geld übrig, das er z.B. in die Schulen investieren könnte.