Schulen

Mehr Geld für Bildung bereitstellen

Der Etat für Bildung soll weiter erhöht werden und in Personal, Gebäude und Lehrmittel fließen. mehr

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Kommentare (44)

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klasse10dgramüller

16.01.2018 12:34

Vielen Schulen fehlt das Geld, um ihr Gebäude zu renovieren oder die Klassenzimmer mit Beamern und Computern auszustatten. Oftmals fehlt es auch an Zuschüssen für Klassenfahrten und Seminarfahrten, wodurch ärmere Schüler benachteiligt sind, da sie nicht unterstützt werden können. Auch Projekte der Arbeitsklassen oder der Oberstufe können meist nur eingeschränkt umgesetzt werden. Zum Beispiel fehlt das Geld um die neue Schulkleidung zu designen und diese dann bedrucken zu lassen.
Durch höhere Geldzuschüsse könnte man das Schulleben um einiges interessanter und schöner gestalten.

Klaus

14.01.2018 21:02

Ja sollte es, allerdings auch für Fahrkosten zur Schule. Man spricht von Schulpflicht und freie Schulwahl, doch dann ist man für die Fahrtkosten selbst verantwortlich. Bei Beantagung wird man regelrecht abgewiesen und nicht einmal vor Gericht angehört. Viele Gelder wie auch zu hohe Gehälter der Politiker könnte man anders einsetzen. Viele Grüsse aus H von NU.

Allgäuer

14.01.2018 18:11

Ich bin mir wirklich nicht sicher ob "mehr Geld" auch "mehr Bildung" bringt. Letztlich hängt es doch sehr vom einzelenen Pädagogen ab in wie weit er für sein Fach begeistert und Wissen vermittelt. Leider hat man ja oft den Eindruck das der Beamtenstatus nicht unbedingt zu Höchstleistungen führt.

Spessart28

12.01.2018 19:53

Immens wichtiger Punkt! Mehr Lehrer, geringere Klassenstärke, Tablets oder IPads für alle und dafür weniger Papierverbrauch und außerdem leichtere Schulranzen! Durch das Sammelsurium in den Büchertaschen, die teilweise bis zu 10 kg wiegen, werden die Kinderrücken unnötig belastet! In der Grundschule wiegen manche Kinder gerade mal 30 Kilo. Niemand würde einem Tier zumuten, 30% seines Gewichtes zu tragen- der Tierschutzverein würde sofort auf der Matte stehen. Wenn die Büchertaschen nur noch ein Tablet, Turnzeug und ein gesundes Frühstück enthalten, müssten die Kinder auch nicht mehr mit dem Auto bis fast ins Klassenzimmer gefahren werden, sondern könnten selbst mit Freunden in die Schule laufen und hüpfen, und damit mehr Bewegung kriegen und Stress abbauen. Nichts Entspannenderes, als nach der Schule heim zu bummeln und daheim zufrieden an zu kommen: Schulstress wird durch Bewegung und Gespräche (und auch mal Streiche!) mit Gleichaltrigen abgebaut. Das ist besser, als wenn Mutti schon im Auto vor der Schule wartet und die Kleinen gleich ausgefragt werden, wie es heute war, sie schon wieder sitzen und sich dann jeder wundert, warum sie zu dick, blass, hyperaktiv und agressiv usw. werden.
Daher Tablet für alle, man kann darauf auch handschriftlich arbeiten,es spart Papier, kann alle nötigen Informationen enthalten, auch ein virtuelles Piano z.B. , und machte die Schulranzen leichter!

Michi

12.01.2018 09:09

Bildung ist die wichtigste Ressource eines Landes und gerade hier fehlt in Bayern das Geld an jeder Ecke. Aufgabe der Politik ist es die richtigen Rahmenbedingungen für erfolgreiche Bildung zu schaffen!

Die meiner Meinung nach, aktuell am dringendsten anzupassenden Rahmenbedingungen wären hierbei, ein tatsächliches Schulhaus (und kein Containerstapel),

eine entsprechende Ausstattung (Lehrmaterialien wie z.B. Experimentierkästen für Grundschulen oder gut ausgestattete Computer- und Musikräume etc.),

eine gleiche (und die Arbeit honorierende) Bezahlung aller Lehrkräfte (es darf nicht sein, dass z.B. die Zara-Verkäuferin ohne Berufsausbildung mehr verdient als die studierte Grundschullehrerin), idealerweise ortsgebunden (da höhere Lebenskosten in z.B. München),

ausreichend Personal um längst überfällige Maßnahmen wie Individualisierung umsetzbar zu machen,

mehr Wochenstunden für Schulpsychologen, da es hier teilweise Wartezeiten von 6 Monaten gibt! (Zusätzlich sollten Schulpsychologen z.B. in der Grundschule keine Klassenführung übernehmen müssen, sondern verstärkt als Lehrer für Förderstunden eingesetzt werden),

und mehr Mitbestimmungsrecht der Lehrkräfte bezüglich künftiger Lehrpläne oder eine freie Schulwahl durch Bewerbungen (um u.a. eine bessere Atmosphäre an Schulen zu schaffen).

Merlin

09.01.2018 21:59

Leider versucht man immer an der falschen Stelle zu sparen. Einerseits soll die digitale Bildung an den Schulen vorangetrieben werden. Andererseits hat man die Stellen der medienpädagogisch-informationstechnischen Berater, von denen es früher für jeden Landkreis einen gab, ordentlich reduziert. Lehrerinnen und Lehrer, die ein Staatsexamen als Erweiterungsprüfung Medienpädagogik auf Staatskosten absolviert hatten, würden dringend für den neuen Digitalen Masterplan gebraucht. Sie werden aber nicht mehr für Fortbildungen eingesetzt, weil man die zu betreuenden Landkreise zusammengelegt hat: Erweiterungsstudium für die Katz!

Steffen

06.01.2018 12:04

Bildung ist unsere Zukunft. Dabei kann man gleich daran denken, alle Lehrer auf A13 zu bezahlen. An Grund- und Mittelschulen fehlen die Spezialisten, an Realschulen und Gymnasien sind die Lehrer arbeitslos. Gleiches Gehalt für Gleiche Arbeit.

Nurcan

04.01.2018 21:47

Schön, dass man mehr Geld zur Verfügung stellen will, doch was bringt es, wenn man das Geld in die falschen Stellen einfließen lässt? Statt dass man dafür sorgt, dass Lehrer besser ausgebildet werden oder man die Lehrpläne überarbeitet und schwachstellen darin findet, die man verbessern könnte, werden diese zusätzlichen Gelder dann weiter in die "Digitalisierung" (die nichts weiter als Ausgaben in SmartBoards ist, von denen die meisten Lehrer nichts verstehen, weil diese unzureichend aufgeklärt werden, wie mit ihnen umgegangen werden soll oder weil die Smartboards einfach nicht funktionieren) gesteckt werden? Wenn man das Geld richtig und sinnvoll investiert, dann ja. Ansonsten lieber nicht.

Ben

04.01.2018 01:52

Aber nicht wie vorgeschlagen. Wir kommen unseren Rüstungsabsprachen nicht nach. Außerdem ist jeder Mensch gleich, sollte also auch gleich besteuert werden. Nur Personen die es nicht können sollten entlastet werden.