Schulen

Wirtschaft und Gesellschaft bei der Gestaltung des Lehrplans/ Bildungsplans einbeziehen

Damit die Schule Kinder gut auf das spätere Berufsleben vorbereitet, sollen Wirtschaft und Gesellschaft in die Bildungsplanung einbezogen werden. mehr

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Kommentare (49)

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Leif

16.01.2018 13:46

Ich widerspreche energisch. Wichtig ist eine unabhängige Bildung. Weder soll die Bundeswehr Unterricht zu Krieg und Frieden machen, noch sollen Bayer/Monsanto Landwirtschaft lehren. Solche Beteiligungen wären nur dann angemessen, wenn Friedensaktivisten oder Umweltschutzorganisationen denselben Raum bekämen. Wir haben ein bedenkliche Tendenz zu verwertbarem Wissen im finanziellem Interesse großer Konzerne. Es gilt da gegenzusteuern!

Sylvia

15.01.2018 20:32

Bildung ist mehr als die Vorbereitung auf ein Berufsleben oder, etwas polemischen ausgedrückt, mehr als die Produktion von wirtschafts- und industriegefügigen Arbeitskräften, wird aber in den letzten Jahren immer mehr darauf reduziert. Der Einfluss der Wirtschaft sollte aus diesem Grund möglichst gering gehalten und stattdessen eine ganzheitliche Bildung angestrebt werden. Dazu gehören auch und vor allem Musik, Kunst, Literatur, die alten Sprachen und in höheren Jahrgansstufen Philosophie, alles Fächer, die, wenn es nach der Wirtschaft ginge, in der Bedeutungslosigkeit versinken würden bzw. schon versunken sind!

Romymagni

13.01.2018 22:21

Gesellschaftliche Rahmenbedingungen wie Versicherung, Steuererklärung; Bestandteile/Aspekte des erwachsenen Lebens also auch Umgang mit Rückschlägen, wie streite ich richtig:
In Grundzügen JA.
Die Schulbildung dient im Moment hauptsächlich der Produktion von Arbeitskräften. Im Prinzip nicht ganz falsch. Dennoch: Wirtschaft mehr Einfluss auf die Schulbildung geben: EHER NEIN, da sich höchstwahrscheinlich nur große Unternehmen eine Teilnahme an der Entwicklung einer Anpassung des Lehrplans leisten könnten. Dies würde unsere mittelständischen Firmen benachteiligen. Wenn dann müsste die Regierung kleineren Firmen die Teilnahme zeitlich und finanziell ermöglichen.

Werner München

13.01.2018 15:04

Jede Peson strebt einen Abschluss an.
Es sollten daher aus dem Kreis aller jüngsten Absolventen Personen gewonnen werden, die ihre Erfahrungen mit einarbeiten.
Ein Blick in die Geschichtsbücher über bekannte Persönlichkeiten zeigt auf, wann die sich entschieden hatten, ob sie Gaukler oder Strompionier werden wollen.
Das Elternhaus spielte dabei oft keine tragende Rolle, mehr das soziale Umfeld.

Werner München

13.01.2018 14:53

Wir reden von 2030
Hier erwarte ich von der Politik, dass mehr E-Partzipation stattfindet, auch im Bildungsbereich.
Bis dahin ist die dafür notwendige Software auch auf einem höheren Standard.
Wenn der Lehrplan von benoteten und unbenoteten Schulfächern geklärt ist, stehen die Inhalte im Vordergrund.
Die didaktische Struktur einer Unterrichtseinheit sollte dann eigentlich kein Thema mehr sein, aber.....wer öffnet schon gerne sein Wissen kostenfrei für andere, wenn Anerkennung der Leitgedanke ist.
Sach- und Analysekompetenz, Methodenkompetenz und Urteilskompetenz sollte als Querschnittsaufgabe in allen Fächern aber bereits vermittelt sein.

Wenn man die Wirtschaft und Gesellschaft in einer Schule wiederfindet ist, dieses nur eine Bereicherung weil hier Wissen weitergegeben wird.
Keine Angst über einen Punkt 19.12.4 im Stoffplan entscheidet nicht alleine eine Person.
Nicht vergessen: Wir reden auch von DIGITALISIERUNG, es schadet also nicht, sich sein my pedia aufzubauen.

Rolf

13.01.2018 09:15

Die Schule soll auf den späteren Beruf aber auch auf den Alltag vorbereiten. Themen wie Ernährung, Garten, Haushalt, Versicherungen, Steuererklärung, Kredite/Finanzen und handwerkliches von der Lampe bis zum Dübel sollen auch in der Schule Themen sein.

Denise

12.01.2018 10:37

Die Wirtschaft ist auf jeden Fall ein wichtiger Faktor. Warum finden viele Handwerksbetriebe keine Azubis? Weil sie zu schlecht von den Mittelschulen ausgebildet werden. Weil der Lehrplan nicht vernünftig ausgearbeitet ist.