Schulen

Schulzeit nicht reduzieren

Der Schulstoff soll entzerrt und nicht noch mehr konzentriert werden. mehr

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Kommentare (33)

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Daniel

15.01.2018 22:14

Zeit muss besser und für was sinnvolles genutzt werden. In allen Schulstufen wird so viel zeug gelernt, was man später nicht braucht, und wenn doch kommt es in den Universitäten dran, wenn es berufsspezifisch ist.

Victor

11.01.2018 18:16

Warum fördern wir nicht die Stärken des Individuums? Was muss jeder Mensch an Grundwissen und Fähigkeiten erlernen, um in dieser Welt zu "bestehen" und zusätzlich ihn dort zu stärken, was er liebt und vor allem kann! Warum muss ein künstlerisch begabter und liebender Schüler wissen, wann Napoleon geboren wurde (ich provoziere mal ein wenig)? Ich gebe ihm die Möglichkeit das zu lernen was er mag und kann und die andere Information über Napoleon kann ich in 2 Sekunden nachgoogeln. Gerne auch andersrum. Jemand, der Geschichte mag und liebt, soll dort mehr Zeit verbringen im Unterricht, als unnötigerweise im Sport, wenn er unsportlich ist. Nur dies bedarf ein komplettes Umdenken in den Köpfen und eine Änderung des jetzigen Systems. Pädagogen, Lehrer, Eltern, Schüler, Psychologen und alle, die notwendig sind, sollen sich zusammensetzen und mal ein Schulkonzept entwerfen, das in die heutige Zeit nach aktuellen wissenschaftlichen Stand passt und für alle einen Mehrwert bringt.

Kleeblatt

11.01.2018 13:16

Vor allem die Zeit besser nutzen. Ich habe auch viel unnötiges gelernt, das ich dann sowieso wieder vergessen habe. Lieber den Religionsunterricht nach der Unterstufe weg lassen und dafür in Deutsch, Wirtschaft und Englisch über aktuelle Themen diskutieren.

Wolfgang

06.01.2018 11:00

Ob der Stoff reduziert werden muss kann ich nicht beurteilen. Was aber aus meiner Sicht wichtig wäre ist, dass der Stoff der gelernt wurde auch verstanden wird und zwar so, dass man ihn auch 10 oder 20 Jahre danach noch verstanden hat. Und damit meine ich nicht Dinge aus dem z.B. Geschichts- oder Biologieunterricht. Sondern es geht um Dinge aus der Mathematik, dem Deutschen usw. Für mich ist es bedenklich, wenn 70-jährige Mathematikaufgaben mit Bruchrechnen, Dreisatz usw. heute noch rechnen können, ein 18-jähriger mit Abitur aber nicht.

Ich stelle immer wieder fest, es wird etwas gelernt und nachdem die Klassenarbeit geschrieben wurde, ist es auch schon wieder vergessen.
Deshalb könnte es schon so sein zu sagen, lieber etwas weniger an Stoff, aber diesen dann so, dass er dann auch verinnerlicht wird.

Dieter

05.01.2018 12:50

Unser Bildungs- und Rentensystem stammen aus der Kaiserzeit, als die Lebenserwartung bei 66 Jahren lag. Heute werden die Menschen 80/90/100 Jahre alt. Mein eigener Vater ist mit 78 noch hochaktiv, leitet Stiftungen, Vereine und arbeitet nach wie vor nur eben Non-Profit.

Angesichts der steigenden Lebenserwartung macht es keinen Sinn, die Ausbildungszeit zu verkürzen.

Mario

05.01.2018 11:19

Es sollte hier grundlegend unterschieden werden zwischen Zeit und Stoff.
Die Zeit in der Schule bis zum Berufsleben erscheint mir angemessen.
Der in dieser Zeit vermittelte Stoff sollte entfrachtet und angepasst werden.
Wenn Kinder mit 14 Jahren am Gymnasium eine Wochenstundenzahl von 40 erreichen, Was durchaus dem Arbeitspensum von Erwachsenen entspricht, und anschließend noch Hausaufgaben und Lernen anstehen, frage ich mich ob das so richtig un im Sinne der Schüler sein kann.