Schulen

Grundschule auf sechs Jahre verlängern, um nicht zu früh zu differenzieren

Kinder sollen länger gemeinsam unterrichtet und nicht zu früh in die verschiedenen weiterführenden Schulen aufgeteilt werden.

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Kommentare (95)

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Heiko

16.01.2018 14:35

Das Thema ist ziemlich uralt, wurde schon diskutiert, als ich selbst aufs Gymnasium kam, vor ca. 40 Jahren. Damals wurde eine sogenannte 'Orientierungsstufe' in den Klassen 5 und 6 diskutiert. Das deutsche Schulsystem gilt international als ausgesprochen wenig durchlässig, daher bin ich für eine Verlängerung der Grundschule auf 6 Jahre.

bo regensburg

16.01.2018 13:15

Unserer Meinung nach ist es zu früh die Leistungfähigkeit eines 4. Klässlers, der im Durchschnitt 9-10 Jahre alt ist, einzuschätzen. In dem Alter realisieren die Kinder meist nicht, wie wichtig Schule ist und welchen Einfluss diese auf die Zukunft der Kinder hat. Die angeblich ,,geeignete" fortführende Schule entspricht in manchen Fällen nicht dem vorhandenen Leistungsstand des Schülers. Es ist auffällig, dass Schüler in den 6. Jahrgangstufen häufig die Schule wechseln. Das geschieht unserer Meinung nach aufgrund des frühen Schulwechsels. Deswegen sind wir der Meinung, dass Grundschüler später in fortführende Schulen wechseln sollten.

klasse10dandreas

16.01.2018 12:45

Nein,
In der Grundschule muss man auch auf schwächere Schüler besonders eingehen. Dadurch werden Kinder, die eigentlich mehr könnten "unterfordert" oder Schüler, die nicht so gut sind, nicht genug gefördert . In den verschiedenen Schulformen können dann Schüler gemäß ihres könnens speziell gefördert werden. Außerdem kann es sein, dass wenn Schüler noch länger zusammen in der Schule bleiben, schwächere Schüler ausgegrenzt werden könnten, weil die Leistung sehr stark auseinander geht.

KK

16.01.2018 10:31

Auf keinen Fall.

Der schwierigste (und meist schlechteste) Unterricht findet in Gruppen statt, in denen die Leistungsunterschiede groß sind. Hier kommen immer die Besten und die Schlechtesten unter die Räder.

Ein differenziertes Schulsystem und damit auch differenzierter Unterricht ist für alle Schüler besser. Jeder soll nach seinen Möglichkeiten gefördert werden, und die sind nun mal nicht bei allen gleich.

Wichtiger wäre es, die Klassen an den Grundschulen zu verkleinern und mehr Förderangebote zu schaffen, damit schon in den ersten 4 Jahren weniger Kinder den Anschluss verlieren. Außerdem müsste es in der 4. Klasse nicht nur um den Übertritt gehen, sondern mehr darum, die Eltern über die Chancen und Risiken der verschiedenen Schularten und über die Durchlässigkeit des Schulsystems zu informieren.

Claudia

15.01.2018 23:14

Es gibt auch Kinder mit schneller Auffassungsgabe. Eine Grundschulzeit mit 6 Jahren würde diesen Kindern nicht gerecht werden.
Der konsequente Erwerb einer Fremdsprache durch Fachlehrer sollte nicht erst für ca. 12jährige Kinder beginnen, weil das Sprachenlernen dann erheblich schwerer fällt...

Das bay. Schulsystem bietet jetzt ab der 4. Klasse viele Möglichkeiten mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten, das ist gut so und sollte so bleiben.

Daniel

15.01.2018 22:10

Da Nenne ich wieder die USA als Vorbild. Erst eine Grundschule mit 6 Jahren und dann eine High-Sholl einführen wo jeder Grundsätzlich das selbe lernt mit Abiturabschluss. In dieser Oberschule können dann spezifische Kurse genommen werden, für die man sich dann Interessiert. Natürlich klappt das nur mit einer ordentlichen Gans-Tagsschule und ohne Hausaufgaben. So hat jeder den Selben Bildungsstand und es wird dann nicht aussortiert in du bist gerade mal als Handwerker zu gebrauchen, etc...