Aus- und Weiterbildung

Image von Ausbildungsberufen aufwerten

Akademische und berufliche Bildung sollen gleichwertig werden. mehr

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Kommentare (79)

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Werner

16.01.2018 14:25

Image allein langt nicht! Die Löhne müssen wieder in dem Maße steigen, dass ein Vater eine Familie mit Mutter und zwei Kindern ernähren kann! Hierzu sind auch die Steuern (Soli, Mehrwertsteuer etc.) wieder zu senken, so dass sich "Arbeit wieder lohnt" (Zitat von Helmut Kohl, abgewandelt). Alles andere ist Placebo!

GehörtWerden

15.01.2018 20:14

Image geht für mich einher mit Perspektive und Aufstiegschancen / Verdienst. Ist es zunehmend uninteressant in einen Lehrberuf zu gehen, weil diese schlecht bezahlt sind und die Perspektive fehlt, reicht auch eine Image-Offensive nicht.

Gitta

15.01.2018 15:17

Eltern möchten den Kindern meist alle Optionen offen halten.

Das Abitur ist daher angesagt d. h. aber nicht das man damit unbedingt auch studieren muss oder sollte. Man verdient auch nicht unbedingt mehr wenn man studiert hat. Die Generation Praktikum kann ein Lied davon singen.

Das Weiterbildungsanangebot für Gesellen, Meister + auch im kaufmännischen Bereich ist sehr gut. Generalisten + Spezialisten haben nicht nur sehr gute Chancen auf dem Arbeitmarkt, sondern auch sehr gute Aufstiegschancen.

Große Unternehmen zahlen in der Tat meist mehr als Mittelständler, obgleich man dort mehr können, arbeiten + mehr Verantwortung übernehmen muss. Im Gegenzug hat man aber oft hierfür noch die Chance auf mehr Freude an der Arbeit sowie ein größeres Dazugehörigkeitsgefühl. Nicht selten machen nämlich das Vertrauen, die Anerkennung + Fürsorge durch den Chef die Gehaltseinbußen wieder wett.

flyer

15.01.2018 12:12

Das Image ist gut! Es wird aber von einigen Lagern in der bevölkerung und ihren medialen Vertretern schlecht gemacht. Wer einen Quali hat und auf die Berufsschuke geht und eine Ausbildung macht, ist genauso wichtig für unseren Wohlstand wie der Abiturient von Gym & FOS.

Clara

11.01.2018 21:20

Absolut sinnvoller Ansatz! Wir suchen händeringend Menschen für Ausbildungsberufe, gleichzeitig erwerben mehr und mehr Schüler das Abitur und damit einen Hochschulzugang. Möchte man sie trotzdem in einen Ausbildungsberuf locken, ist es unerlässlich, ihnen hierbei auch vergleichbares Gehalt und ähnliche Bedinungen zu bieten. Es ist auch nicht zu rechtfertigen, dass später im Berufsleben gleichermaßen anstrengende und fordernde Arbeit unterschiedlich bezahlt werden soll. Um die Jahre der Erwerbslosigkeit von Studenten gegenüber dem Ausbildungsgehalt zu kompensieren, könnte man über anfänglich niedrigere Löhne bei Ausbildungsabsolventen nachdenken, langfristig müssen aber gleiche Aussichten bestehen. Dies erfordert auch Investitionen im Bereich der Berufsschulen, wo in einigen Bereichen deutlich das Niveau zu heben wäre.

TschorTscho

13.01.2018 23:33

Eine Anpassung hat bereits stattgefunden. Wer eine Ausbildung absolviert und danach eine Technikerschule besucht hat, dessen Status entspricht mittlerweile einem Bachelor-Abschluss. Trotzdem ist die Intension vieler heute noch in einem Großbetrieb zu arbeiten als im Mittelstand oder selbstständig zu agieren. Dafür gibt's Grunde: im Mittelstand verdient man weniger aber die Verantwortung ist größer. Um gar in diesem Land selbstständig zu agieren, kämpft man mit Vorschriften, Gesetzen, Behörden, Banken da gibt's wenigen Branchen die Sinn bringen.

IT, da klappt's noch, von Allem anderen würde ich hier in Absurdistan dringendst abraten !

TschorTscho

13.01.2018 23:24

Dies ist durchaus korrekt Thomas, das Problem dürfte aber auch sein, dass in den Berufsschulen der letzte Rest versammelt ist, der es nicht kapiert hat, das Bildung überlebenswichtig ist. Die Ursachen dürften dafür in Familie und Umfeld liegen. Wenn im Niedriglohnsektor zwei arbeiten müssen um über die Runden zu kommen, bleibt keine Zeit für Erziehung. Und ich sehe keine Ansätze, dass sich in dieser Entwicklung etwas ändern wird.

Victor

11.01.2018 17:43

Die Frage ist doch, warum ist das so? Man will doch für seine Kinder das Beste, also auch einen Beruf mit dem man gutes Geld verdienen kann und nebenbei sich noch was leisten kann. Da nutzt doch nur eine Imageaufbesserung nicht. Mehr Aufklärung, Transparenz und Möglichkeiten aufzeigen, die ein praktischer Beruf bietet. Hier braucht es auch einen gesellschaftlichen Wandel. Niemand möchte einem Handwerker einen guten Lohn bezahlen, lieber so billig wie möglich. Gilt auch für Unternehmen.