Aus- und Weiterbildung

Dreimonatiges Pflichtpraktikum während der Schulzeit einführen

Ein dreimonatiges, verpflichtendes Praktikum während der Schulzeit soll Schüler sinnvoll auf die Berufswelt vorbereiten. mehr

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Kommentare (125)

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Maria

18.01.2018 08:59

Praktikum in der 8 und 9 Klasse sollten verpflichtend für alle Schulen werden. Leider war es in unserer Realschule Schöllnach nicht möglich. Nur während der Ferien auf freiwilliger Basis der Schüler. Es ist sinnvoll die drei Monate auf jeweils 14 tägige Pflichtpraktikas in verschiedenen Betrieben zu machen. Ein für alle Schüler verpflichtendes im sozialen Bereich finde ich persönlich für die persönliche Entwicklung unserer Kinder wichtig. Hier wird der soziale Umgang miteinander sensibilisiert.

Peter_Merkel

18.01.2018 08:15

Ein dreimonatiges Pflichtpraktikum ist an sich sehr sinnvoll, vorallem ist es besser als eine verpflichtende Woche und danach beim Thema Beruf den Schüler alleine zu lassen. Auf diese drei Monate sollte man während der Schulzeit mit arbeitsorientierten Maßnahmen wie z.B. Fragebögen zur beruflichen Zukunft vorbereitet werden. Allerdings sind drei Monate im selben Betrieb keine gute Lösung, da einfehlgriff dann nur zu langeweile führt und nichts daraus gelernt wird außer, dass man diesen Beruf nicht ausüben möchte. Man sollte in diesen drei Monaten verschiedenste Praktika ausprobieren, oder die drei Monate auf die Klassen 8-10 auf jeweils einen Monat aufteilen.

Florian

17.01.2018 19:43

Ich finde die Idee auch sehr gut.
Und das ganze sollte noch so unterteilt werden, dass es komplett verschiedene Praktiken sein sollen /müssen. Zb eines in einem sozialen Beruf, eines im Handwerk und das dritte im Büro?
Da es aber wohl kaum mit dem momentanen Lehrplan funktionieren wird, könnte man dafür auch die Ferien benutzen.
ZB müsste in der Mittelschule ab dem zweiten Halbjahr der siebten Klasse und dem Anfang der neunten Klasse, 9 Wochen Praktika gemacht werden. Ein Teil davon wärend der Schulzeit, ein Teil in den Ferien.
entsprechendes auch für Realschule und Gymnasium.

klasse10dmayr

16.01.2018 12:21

Ich halte dies für eine sehr sinnvolle Idee, da man einen kleinen Einblick in die Berufswelt bekommen kann und auch die Möglichkeit hat, praktische Erfahrungen zu sammeln. Denn oftmals haben die Kinder in dem Alter keine Ahnung, welchen Beruf sie später mal ausführen wollen und müssen sich auch schon im Hinblick auf die Zweigwahl in welche Richtung sie sich bewegen wollen. Die 5-tägigen Kurzpraktika sind meiner Meinung nach viel zu kurz, um sich orientieren zu können. Das 3-Monatige Praktikum wäre also ein idealer Vorschlag dazu, jedoch würde ich es so aufteilen, dass man in diesen 3 Monaten insgesamt drei, möglichst verschiedene Einrichtungen oder Firmen besucht, damit es nicht zu langweilig wird. In der Umsetzung gäbe es auch keine allzu großen Probleme, da man mit dem G9 sowieso mehr Zeit hätte.

Jasmindegenhart4

16.01.2018 06:32

Ja auf jedenfall in Meiner Ausbildung (Kindergarten) besuche ich mir einmal wöchentlich das Praktikum, man erlebt nicht die notwendige Erfahrung die man an Praxis benötigt. Allerdings sollten die 3 Monate aufgeteilt werden und nicht alle 3 auf di mal reingedrückt werden.

Tobias

15.01.2018 23:36

Ja, an Mittel- und Realschulen werden eigentlich genug Praktika gemacht. Aber an Gymnasien macht es, zumindest so wie es jetzt ist, nicht sonderlich viel Sinn die Praktika auszuweiten, da es kaum Praktikumsstellen für Berufe nach dem Studium angeboten werden. Aber Es wäre meiner Meinung nach sinnvoll, stattdessen eine Orientierungsphase, in der die Schüler in Vorlesungen gehen können und sich informieren, um was es wirklich geht in dem Studium. Und anschließend Unternehmen motivieren, die Schüler auch in die Berufe schnuppern zu lassen, die man danach machen kann.
Ich war am Gymnasium z.B. Und fand Die Studien- & Berufsorientierung sehr schlecht, es war alles so gezwungen und mit zu viel Aufwand verbunden, der einen bei der Orientierung nicht weiter brachte. Ich hätte mir so eine Orientierungsphase gewünscht. Natürlich sind Schüler Faul, aber mit dem richtigen Angebot sollte man die Schüler motivieren sich ihrer Interessen klarzuwerden und dann diese Orientierungsphase absolvieren und so durch das Interesse an der Sache die Eigenmotivation so zu erhöhen, dass es auch ohne den Zwang klappt anschließend Seitenweiße Berichte schreiben zu müssen, die einen kein Stück näher an die Entscheidung bringen, was man machen möchte. 3 Monate Praktikum, bei der dich die Hälfte in den Nachbar Kindergarten stellt, weil es das bequemste ist und man sowieso keine Ahnung hat, was man machen will, bringen Sie Schüler nicht weiter. Nur wenn sie gezielt hingeführt werden sich damit ohne Zwang zu beschäftigen, kann das was werden. Ich spreche aus Erfahrung, ich habe letztes Jahr nach zwei Monaten mein Studium abgebrochen, da ich nicht wusste was mich erwarten. Ich habe in dem Einwöchigem Praktikum einen Ausbildungsberuf angeschaut, der mich nicht Interessierte und für einen Praktikumsplatz für einen Beruf, den man nach dem Studium ausübt, die auch Praktikanten nehmen, die bloß eine Woche da sind, gibt es nicht oder so wenige das ich nichts artig gestoßen bin so habe ich die Woche abgesessen ohne daraus schlauer zu werden und trotzdem ein Jahr Pause dann einlegen müssen, um mich zu orientieren und zubeißen was mich wirklich interessiert. Und ich kenne viele die mit mir Abschluss gemacht haben, denen es sehr ähnlich ging.

Rudolf

15.01.2018 22:04

Nein, denn dann tendieren Schulen dazu, die Schüler in eine Richtung auszubilden. Und die Schulen könnten dann wiederrum von Firmen gesponsort werden. Was das zur Folge hat, kann sich jeder selbst ausdenken.