Bildungschancen

Bildungssteuer einführen

Ein kleiner Teil (2 Prozent) der Mehrwertsteuer soll in eine Bildungssteuer umgelegt werden. mehr

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Kommentare (80)

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Alexander

16.01.2018 18:09

Der Vorschlag ist gut gemeint. Wie soll das in der Praxis umgesetzt werden? Das Gleiche ist die Forderung: alle KFZ Steuer darf nur für Infrastruktur ausgegeben werden etc. Die Regierung verfügt über einen großen Topf an Einnahmen und hat die Pflicht mit richtiger Prioritätensetzung das Geld für das Gemeinwesen wieder auszugeben. Die Bildung sollte ihren richtigen Anteil bekommen. Jede Partei setzt die Prioritäten anders. Da ist der Wähler gefragt. Um den Ausgabetopf richtig zu füllen, muß der Staat endlich dafür sorgen, dass dieser gerecht gefüllt wird. D. h. das Steuersystem muß einfacher und gerechter werden und die Steuerflucht und Steueroasen (auch in Deutschland und Europa) konsequent dicht gemacht werden. Das brutale Durchgreifen der Steuerbehörden bei denen, an die man problemlos rankommt (Arbeitnehmer) und die völlige Hilflosigkeit und Untätigkeit, da wo es wirklich was zu holen gäbe, läß schon vermuten, dass die Entscheider selbst von dem System profitieren und daher an einer Änderung kein Interesse haben.

10ab

16.01.2018 09:05

Es hat Vor- und Nachteile.
Einerseits zahlen die privaten Haushalte auch für die Schüler, die keine Interesse an der Schule zeigen und sich nicht beteiligen. In diesem Fall zahlen die Haushalte umsonst.
Andererseits wird ein sozialer Ausgleich ermöglicht, da auch ärmeren Kindern Bildung ermöglicht wird.

Daniel

15.01.2018 21:46

Grundsätzlich eine Gute Idee, wenn auch tatsächlich diese Gelder zum Wohl der Schulbildung dient und nicht den Diäten der Politiker. In Meiner Umgebung gibt es einige Schulen die dringend Saniert werden müssen.

klasse10dgramüller

16.01.2018 12:29

Dieser Meinung bin ich auch. Vielen Schulen fehlt das Geld, um ihr Gebäude zu renovieren oder die Klassenzimmer mit Beamern und Computern auszustatten. Oftmals fehlt es auch an Zuschüssen für Klassenfahrten und Seminarfahrten, wodurch ärmere Schüler benachteiligt sind, da sie nicht unterstützt werden können. Auch Projekte der Arbeitsklassen oder der Oberstufe können meist nur eingeschränkt umgesetzt werden. Zum Beispiel fehlt das Geld um die neue Schulkleidung zu designen und diese dann bedrucken zu lassen.
Durch höhere Geldzuschüsse könnte man das Schulleben um einiges interessanter und schöner gestalten.

GehörtWerden

15.01.2018 20:05

ich frage mich wo denn bisher die enorme Steuerlast in Deutschland hinfließt, wenn Bildung, Gesundheit und Rente trotzdem noch "mehr" Budget benötigen, damit investiert werden kann. Um die Frage zu beantworten, müsste man das Gesamtgefüge betrachten. Wo kann man sinnvoll Förderung wegstreichen, damit entsprechend in Bildung MEHR investiert werden kann.

Gisela

15.01.2018 19:18

Wandelt den Solidaritätsumschlag in Bildungs- und Rentensteuer um. Mit der ersten könnte man auf Staatskosten dann Schulhäuser sanieren, mit der zweiten die Grundsicherung für Rentner, vor allem Mütter die zukünftige Steuerzahler groß gezogen haben.

Tanja

16.01.2018 13:43

Finde aus meinen einfachen Kenntnissstand heraus das ein Teil der Mehrwertsteuer in andere Bereiche fließen sollte z. B. Definitiv finde ich gehört zumindest ein bestimmter Prozentsatz einer Mehrwertsteuer dazu auch Konsumgüter zu prüfen ob sie fürs Allgemeinwohl überhaupt Verkehrsführung sind, gibt schließlich genug Ware die ins Land kommt und tatsächlich geprüft werden sollte um dann auch einen Mehrwert der Konsumgüter gewährleistet und zudem sollte damit zusammen mit Dafür befähigten Organisationen und einer staatlichen Abteilungeiner somit an einer nachhaltigeren Wirtschaft gearbeitet zu werden und nicht nur dem Mehrwert der Steuer durch steigende Kosten durch Beteiligung der einzelnen Verteiler...daher find ich die Idee mit dem Solidaritätszuschlag so mal fürs erste gut, klar scheinen mir da auf einen schnellen Blick hin diverse Nutzungsdifferenzen in der Verteilung zu sein, aber der Name macht Sinn und es wäre für alle der gleiche Beitrag je nach Einkommen und Kinder.

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anmo

12.01.2018 15:44

Sofern die bestehende Steuer gleich bleibt und hierbei ein Teil an die Bildung abgeführt wird ist dies okay, jedoch keine weitere Erhöhung. Andererseits könnten viele andere Kostenfaktoren/Ausgaben, welche durch schlechte Organisation/rechtliche Aspekte ausgegeben werden umgelagert werden und in für die Gesellschaft wichtigere Gebiete als Investition fließen. In diesem Zusammenhang sollte mal über ein "Lean" bzw. schlank machen der Strukturen nachgedacht werden um unnötigen Balast abzuwerfen und/oder sinnvoll umzuleiten!