Bildungschancen

Ausreichend Kindergartenplätze für alle und ausreichend Personal in Kindergärten schaffen

Jedes Kind soll einen Kindergartenplatz und ausreichende Betreuung haben. mehr

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Kommentare (96)

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Werner

16.01.2018 14:20

Kinder müssen erzogen werden, nicht überpädagogisiert werden! Ein Kind darf sich auch einmal dreckig machen, Frustrationen erleben, ohne dass sofort ein Geschrei entsteht! Die Werte der Deutschen sollten vertreten werden, ich meine hiermit Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, Respekt auch vor weiblichen Personen, Toleranz etc.

KK

16.01.2018 10:23

Sehr dringend.

Wichtig wäre dabei auch, dass die Buchungszeiten flexibel sind und dass man spätestens im April Sicherheit hat, zu welchen Zeiten die Kinder ab September betreut sind.
Diese Unsicherheit schränkt die Wahl der Teilzeit für Mütter massiv ein, denn man muss dem Chef in der Regel vorher sagen, wann man arbeiten kann.

Silke

16.01.2018 00:18

Ganz dringend! Der Wiedereinstieg in den Beruf muss planbarer werden. Im Moment bangt man in der Münchner Innenstadt bis kurz vor knapp, ob man einen Betreuungsplatz bekommt. Die buchungszeitentegelung schränkt die Flexibilität bei der Arbeitszeit extrem ein und stresst Eltern.

GehörtWerden

15.01.2018 19:57

Ehrlich gesagt dachte ich, dass dies bereits heute so sei. Ähnlich wie bei den KITAs. Bin etwas erschrocken, dass wir das jetzt für 2030 besprechen. Hier muss schnell nachgebessert werden. Es gibt Schulpflicht. Wieso beginnt das nicht schon im Kindergartenalter?

Alexa

15.01.2018 19:56

Ich bin Leitung einer Kita und somit an vorderster Kita-Front. Ich bin der Meinung, dass es unbedingt Änderungen bezüglich Personal und Gruppenbelegung bedarf. Der Personalschlüssel sieht auf dem Papier gut aus, aber zur Umsetzung der Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsziele muss dieser dringend gesenkt werden. In Bayern sind 25 Kinder in einer Gruppe erlaubt. Laut Personalschlüssel (1:10) dürften aber nur 2 Personen 20 Kinder betreuen. Damit der Personalschlüssel stimmt, wird z. B. eine Springkraft eingestellt. Was passiert, wenn aber mehrere Kolleginnen gleichzeitig krank werden? Dann ist eine pädagogisch wertvolle Arbeit nicht mehr möglich. Das Personal versucht lediglich, den Tag irgendwie rumzukriegen, ohne dass etwas passiert. Das verbleibende Personal muss Sonderschichten schieben, Überstunden bauen sich auf, die aber irgendwann wieder abgebaut werden müssen, d. h. es fehlt wieder Personal. Es ist schwer, aus diesem Teufelskreis rauszukommen. Und bitte keine Schnellausbildungen für fachfremdes Personal! Auch darunter leidet die Qualität! Hier geht es um unsere Kinder, unsere Zukunft. Da sollte nicht am falschen Eck gespart werden.
Für den Vorkurs Deutsch 240 brauchen wir mehr Lehrerstunden von seiten der Grundschule. Bei der momentanen Flüchtlingssituation sind 3 oder 4 Veranstaltungsorte für den Landkreis Cham einfach zu wenig. Sorry, aber das geht wirklich am Kind vorbei. Da wird etwas eingeführt, aber bei der Durchführung wird komplett versagt.

klasse10dmohr

15.01.2018 19:42

Für mich ist es selbstverständlich, dass genügend Kindergartenplätze und ausreichend Personal vorhanden sind. Trotz möglicher Hindernisse, sollte jedes Kind einen Kindergartenplatz in Anspruch nehmen können.
Der Kindergarten bildet nach den Eltern die sekundäre Sozialisationsinstanz. Er bietet einen Ort, an dem viele Kinder zusammenkommen und hält somit die Möglichkeit bereit, Sozialverhalten einzuüben. Die Kleinkinder müssen dort lernen, sich einzugliedern und Streit und Konflikte mit anderen zu lösen. Dies bildet eine gute Ergänzung zum Familienleben und trägt maßgeblich zu emotionalen und intellektuellen Entwicklung bei. Die Kindergartenzeit ist eine Entwicklungsphase, in der viele neue Fertigkeiten, Sprache und Regeln gelernt werden, deshalb sollte für alle eine optimale Lernbasis geschaffen werden. Dazu gehört auch ausreichend qualifiziertes Personal. Der Beruf des Erziehers bzw. Erzieherin, als auch der des Kinderpflegers, der Kinderpflegerin sollte durch eine Aufstockung des Gehalts attraktiver gemacht werden.
Außerdem lernen die Kinder die Vielfältigkeit unserer Gesellschaft kennen, da dort Kinder mit unterschiedlicher Herkunft und Konfession zusammentreffen. Auch durch ältere Kinder können sich Jüngere Verhaltensweisen abschauen.
Darüber hinaus werden im Kindergarten mögliche Defizite oder besondere Begabungen erkannt. Diesen kann dann erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt werden. Hinzu kommt, dass es durch ausreichend Kindergartenplätze für beide Elternteile möglich wird, einen Beruf auszuüben. Gleichermaßen ist für Alleinerziehende ein Kindergartenplatz unumgänglich.
Von ausreichend Kindergartenplätzen profitieren nicht nur Kinder und Eltern, sondern auch der Staat, der durch mehr Berufstätige höhere Steuern einnimmt.
Zumindest in meinem Wohnort habe ich den Eindruck gewonnen, dass man diese Notwendigkeit erkannt hat und dort neue Kindergärten und Kindertagestätten gebaut wurden. Dies soll aber nicht gegen die Notwendig von neuen Kindergartenplätzen sprechen, vor allem in Städten und Ballungsräumen.

Verena

14.01.2018 22:46

Wir sind schon auf dem Weg dorthin...bessere Personal Schlüssel -weniger Kinder pro Gruppe, mehr Erzieherstunden. Krankheitsfälle werden so ausgewogen. Ländlicher Bereich noch sehr weit hinten an, als Städte. Wir brauchen definitiv mehr Erzieher - aber nicht im Schnellschussverfahren - keine einjährige Umschulung von Kräften aus anderen Berufsgruppen. Qualität statt Quantität! In jedem Bereich.