Bildungschancen

"Ghettoisierung" durch gezielte Stadtplanung und sozialen Wohnungsbau vermeiden

Mit Stadtplanung und sozialem Wohnungsbau kann eine Stadt so entwickelt werden, dass eine heterogene Zusammensetzung in den Schulen entsteht. mehr

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Kommentare (102)

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Ferdinand

16.01.2018 06:06

Mehr sozialer Wohnungsbau ist äußerst wichtig. Noch wichtiger ist allerdings, dass bereits im öffentlichen Eigentum befindlicher Wohnraum nicht verkauft wird. Das Bundesamt für Immobilien-aufgaben und Städte veräußern nach wie vor Immobilien an Kapitalanleger und Konzerne, die nur nach Renditegesichtspunkten nach Geldanlagen suchen. Dadurch wird der Spekulation mit den Mietern Tür und Tor geöffnet. Dieser Trend gehört sofort gestoppt. Ebenfalls sollten die vorhandenen Immobilien besser gepflegt werden. Investitionen in den Bestand sind überfällig.

Rudolf

15.01.2018 21:52

Hier geht es doch schon mal darum, wie wir uns aufstellen. Wir als Bayern - gemeinsam, d.h. wieso entsteht diese Diskussion überhaupt? Selbst Türken in der 3.Generation sind der Türkei mehr verbunden als ihrem "Heimatland", als mit Deutschland. Dazu muss man natürlich auch einiges an "Intergrationsarbeit" leisten und gut vorbereitet auf diese Menschen sein. Das sehe ich hier in München nicht. Die Angebote zur "Sozialisierung" unserer Einheimischen und ausländischen Mitbewohnern ist einfach nicht ausreichend. Und jetzt nach einer Lösung zu suchen, die eine "Ghettoisierung" - allein das Wort ist fast schon eine Schande, zu vermeiden. Dazu ist es zu spät. In Zukunft kann durch sozialen Wohnungsbau lediglich bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden - nicht aber die Nacheile, die eine Ghettoisierung mit sich bringt: meist niedrige Einkommen, kein Interesse an Bildung und Sozailleben - oder eben das "falsche Sozialleben". Für viele Familien, die über ein entsprechend geringes Einkomme verfügen, können natürlich von Sozialwohnungen profitieren. Aber hier wird ja gespart und geknausert wo es nur geht.

GehörtWerden

15.01.2018 19:52

Ich kann mir grad nicht vorstellen wie das in der Realität zu mehr Chancengleichheit führen soll. Ich denke es wäre im 1. Schritt doch schon denkbar, in den bereits bekannten "Brennpunkts hulen" Lehrer vor Ort mehr Unterstützung zukommen zu lassen. Extra Deutschkurse am Nachmittag, mehr Personal / Sozialberater, etc., Freizeitangebote, etc

Heinz

15.01.2018 19:01

I bin der Meinung das wir nicht unsere Trabanten Siedlungen wie Messestadt und Perlach zu Sozialen Brennpunkten der Stadt München machen sollten wo ein Block Sozialwohnungen ein anderer Block Eigentümer und ein weiterer Block mit München Model heißt. Man sollte den Wohn und Siedlungsbau Mischen mit den dargelegten belegungsarten. Was sich kennt das mag sich is a oider Spruch.

korni

15.01.2018 10:44

sozialer Wohnungsbau wäre schon was tolles. Was ich noch wichtiger finde ist, das bereits in Staatshand befindlicher Wohnraum, nicht verkauft wird. Das Bundesamt für Immobilienaufgaben ist stetig dabei sich zu verkleinern und verkauft Immobilien wo es nur geht. Dieser Trend gehört sofort gestoppt. Ebenfals sollten die Vorhandenen Immobilien besser gepflegt werden.

Helmut

14.01.2018 23:10

Nur wenn die öffentliche Hand verstärkt und nachhaltig Wohnungen baut und mit sozialverträglichen Mieten positiv auf den Mietspiegel einwirkt, wird Wohnen in Ballungsräumen für den Großteil der Bürger zukünftig überhaupt noch möglich sein. Beim sozialen Wohnungsbau muss m.E. hinsichtlich der Vergabe sogenannter Sozialwohnungen kritisch hinterfragt werden, inwieweit es Sinn macht, die mitunter in zentraler Stadtlage gelegenen Wohnungen an Langzeitarbeitslose, Erwerbsunfähige und Rentner etc. zu vermieten, während z.B. einkommensschwache Familien nicht zum Zuge kommen und sich bezahlbaren Wohnraum in Außenbezirken suchen müssen. Es macht m.E. wenig Sinn, dass diejenigen, die nicht zwingend darauf angewiesen sind mitten in der Stadt zu leben, bzw. i.d.R. Zeit haben um ihre Stadtbesorgungen zu erledigen, diese Wohnungen erhalten, während berufstätige regelmäßig Lebenszeit und Geld für das tägliche Pendeln zur Arbeit aufbringen müssen. Bitte nicht falsch verstehen, ich will keine Rentner aus ihren angestammten Wohnungen oder ihrem Lebensumfeld vertreiben, aber bei der Neuvergabe sollte hier m.E. diese Kriterien mit einfließen. Eine Ghettoisierung erfolgt im Überigen dann nicht, wenn in allen Wohnquartieren die gleiche bzw. eine speziell angepasste Infrastruktur zur Verfügung steht. Probleme treten doch in der Regel seltener auf, wenn Menschen mit überwiegend gleichen Interessen oder Lebensituationen zusammen kommen. In diesen Konstellationen ist es zudem einfacher, gezielte Angebote für diese Personengruppen anzubieten (Kinderspielanlagen, Nachbarschaftstreffs, Krankenpflegedienste, Einkaufshilfen etc.).

Su

14.01.2018 11:15

Vor allem sollten die Menschen selbst, kreative Projekte, Farben, Pflanzen usw. eingesetzt werden um Lebensräume zu schaffen für Mensch und seine Natur auch auf engem Raum..die dort Lebenden müssen mitgestalten und in Verantwortung gehen können, dann können sie auch gut dort leben

Hugo

11.01.2018 09:26

Es wäre ja schon sinnvoll, wenn man die schulen so setzt, dass sowohl Kinder aus den weniger betuchten Vierteln mit den Akademikerkinder zusammen in die Schule gehen, war so in der Stadt in der ich aufgewachsen bin, waren aber nur 50.000 Einwohner...