Bildungschancen

Berater und Beobachter in Schulen einsetzen, um Chancengerechtigkeit proaktiv zu fördern

Frühzeitig erkannten Schwierigkeiten und Ungleichheiten im Schulalltag soll mit individuellen Maßnahmen entgegengewirkt werden. mehr

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Kommentare (113)

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Alexander

16.01.2018 17:53

Solange es noch reichlich Klassen mit über 30 Schülern gibt (Realschule Stadt München z.B.) sollte der Fokus bei der Einstellung von Lehrern/innen liegen. Dann braucht es keine Beobachter. Einfacher Slogan: kleine Klassen = bessere Bildung.

Werner

16.01.2018 14:16

Die Klassen durch mehr Lehrer verkleinern, den Beruf des Lehrers auch für Männer wieder attraktiv machen! Gleichheit der Geschlechter ist gut, aller dings folgen Jungs in bestimmten Altersgruppen eher einem Mann. Vielleicht sollte man auch das wieder bedenken!

Antje

15.01.2018 22:09

Gerne würde ich hier das Thema Inklusion in Bayern ansprechen. Wir haben hier eigene Erfahrungen an einer Mittelschule in Kl. 7-9 gemacht. In der Klasse meiner Tochter mit ca. 28 Schülern und 1 Lehrerin war auch ein Kind mit Down Syndrom. Dieses hatte zwar einen Betreuer dabei, es war aber oft sehr schwierig einen geregelten Unterricht abzuhalten, weil das Kind sich häufig gelangweilt und deshalb immer wieder "gestört" hat. Das ist durchaus verständlich, weil es sich auch in der Klasse nicht wohlgefühlt hat (wie es selbst sagte). Das Problem in dieser Altersstufe ist auch, dass die Heranwachsenden mitten in der Pubertät sind und mit sich selbst größte Probleme haben. Gleichzeitig hatte das Sind mit Down Syndrom eine geistige Reife von einem 7-8 Jährigem. Die Lehrerin war unglaublich toll und engagiert, aber am Ende ihrer Kräfte. Zusätzlich gibt es ja gerade an Mittelschulen teilweise verhaltensauffällige und auch kaum deutsch sprechende Kinder, die eigentlich eine besondere Förderung benötigen würden. Hierfür ist aber anscheinend kein Personal da. Ich finde Inklusion ein sehr wichtiges Thema und bin definitiv dafür dass behinderte und nichtbehinderte Kinder zusammen aufwachsen, aber dafür müssten die Rahmenbedingungen erst einmal geschaffen werden. Es kann nicht sein, dass man behinderte Kinder einfach in eine Regelschule steckt (die personell dafür überhaupt nicht ausgestattet ist) und sich dann (wie hier in Bayern) brüstet, Vorreiter in der Inklusion zu sein. Hier passt etwas überhaupt nicht!

Rudolf

15.01.2018 21:28

Anstatt Berater und Beobachter "einzukaufen" wären kleinere Klassen und eine gut ausgebildete Leherin genug. D.h. im Umkehrschluß, dass die bayerische Regierung mehr Geld in die Hand nehmen muss, um die primären Probleme des Systems zu beseitigen. Vorallem Leherermangel und schlecht ausgebildete Lehrer bzw. Ausbilder.

Eva

13.01.2018 16:10

Förderung sollte keine Extra-Aktion sein, sondern im Rahmen des normalen Betriebs geleistet werden. Dazu braucht es entsprechende und laufende Fortbildung, kleine Gruppen bzw. Klassen sowie deutlich mehr Stellen für ErzieherInnen und LehrerInnen.