Migrationspolitik

Bleiberecht an Integrationsleistung knüpfen

Ein neues Punktesystem soll Auskunft über den Integrationswillen geben, der bei der Entscheidung über das Bleiberecht berücksichtigt werden soll. mehr

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Kommentare (44)

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Michael

18.01.2018 12:53

Wer dauerhaft erfolgreich und gerne in Bayern leben möchte, muss sich auch mit unserem Land und seiner Sprache (die nicht nur aus den Schriftdeutschen besteht) , der gewachsenen Kultur und Lebensart identifizieren können.
Eine weitere Bildung von Subkulturen und Ghettoisierung darf nicht hingenommen werden. Die Abschaffung des Doppel-Passes ist der erste und entscheidende Schritt dazu.

Klaus C

18.01.2018 09:25

Das halte ich für eine sehr schlechte Möglichkeit um Migration zu steuern und Integration zu fördern. Schon alleine beim Versuch, mir ein solches System vorzustellen (welche Punkte werden "abgeprüft", wer denkt sich diese Punkte aus, wer überprüft diese Punkte, wie werden diese überprüft, .....) überkommt mich ein sehr ungutes Gefühl. Ich kann mir nicht vorstellen, dass damit irgend etwas positives bewirkt wird.

sFS12e

16.01.2018 09:02

Um eine ausgewogene Balance zwischen "Fördern und Fordern" im Freistaat zu erlangen, ist es wichtig, weiterhin die Bildung von Migranten zu fördern und gleichzeitig Arbeitsplätze für sie zu schaffen. Im Gegenzug kann gefordert werden, dass Flüchtlinge Integrationswillen zeigen, indem sie sich an die deutsche Kultur und Sprache anpassen und nicht straffällig werden.

nFS12e

16.01.2018 08:57

Bayern liegt laut dem Bildungsmonitor 2016 auf Platz 1 der Integration von Flüchtlingen in ganz Deutschland. Die gelungene Integration ist zwar eine große Errungenschaft für Migranten und die bayrische Bevölkerung, doch was hat man davon, wenn gut integrierte unbegleitete minderjährige Flüchtlinge auf einmal doch einen Abschiebungsbescheid in den Händen halten? Dann waren die Energie und das Engagement der Politiker und Ehrenamtlichen umsonst.
Aus diesem Grund ist es wichtig in jedem Fall individuell über eine Abschiebung zu entscheiden und dabei das Entscheidungskriterium, wie viel die jungen Erwachsenen aus eigenem Interesse zu einer erfolgreichen Integration beigetragen haben, im Mittelpunkt steht.

Andrea

14.01.2018 23:07

bin ich ganz dafür. in einer Gesellschaft gibt es nur ein friedlichen Zusammenleben, wenn die Mehrheit der Leute einen Grundkonsens haben über wichtige Werte. Deswegen ist aus meiner Sicht gleich wichtig neben der Sprache die Grundwerte einer demokratischen Gesellschaft zu vermitteln und vor allem was die Grundgesetze im Alltag bedeuten. Auswendig lernen der Fragen des Orientierungskurs zum Leben in Deutschland führt nicht zum Verständnis dieser Grundwerte die wichtig sind für das Zusammenleben in einer mutlikulti Gesellschaft. Integration bedeutet keine Sonderregelungen für niemanden. Keiner wird bevorzugt noch benachteiligt.

Bernd

13.01.2018 16:34

Zwingend. Wer sich nicht integriert, die Sprache nicht lernt und sich gesellschaftlich abschottet ist ein Störfaktor in unserer christlichen Gesellschaft. Wer sich nicht integrieren will oder kann, gehört aus diesem Land entfernt.

Gaby

13.01.2018 04:18

Vollkommen richtig. Wer keinen Bock hat was zu lernen und meint wir müssten uns einer Kultur anpassen, die für Europa rückständig ist und dazu zählt für mich das Frauen nichts zu melden haben, was ja in Reportagen und den täglichen Straftaten aus der Presse zu lesen ist, will sich hier nicht integrieren. Und diejenigen Personen müssen sich hier auch nicht von Steuergeldern durchhalten lassen. Dafür gibt es auf dieser Welt noch andere Regionen wo man Zuflucht findet und bei der eine solche Einstellungen passt. Wir müssen schließlich auch jeden Tag Leistung bringen um am Monatsende etwas auf dem Konto zu haben. Wer hier nichts tun will gehört wieder raus.

Nadine

12.01.2018 19:52

Wer sich gut integriert und einen Beruf erlernt bzw. einen Job hat, Deutsch lernt usw. soll bleiben dürfen. Alle, die sich nicht integrieren, sollten auch wieder abgeschoben werden dürfen. Außerdem sollten die Sozialleistungen für Immigranten/Flüchtlinge gekürzt werden, damit Dtl. nicht mehr wegen der finanziellen Leistungen für Flüchtlinge interessant ist.